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Trotz Überzahl kein Tor geschossen

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Trotz Überzahl kein Tor geschossen

Fussball 1. Liga: Freiburg muss sich daheim gegen Carouge mit einem 0:0 begnügen

Es war noch keine Offenbarung im ersten Spiel nach dem Trainerrücktritt beim FC Freiburg. Man erreichte wohl gegen Favorit Etoile Carouge ein Unentschieden. Doch dies ist zu wenig, weil der FCF nach einem frühen Ausschluss eines gegnerischen Verteidigers fast die ganz Partie in Überzahl spielen konnte.

Von EMANUEL DULA

Es war wahrlich kein gutes Fussballspiel bei doch idealen herbstlichen Be-dingungen. Die erste Halbzeit war gar äusserst langweilig, praktisch ohne Torszenen hüben wie drüben. Dabei war man wirklich gespannt, wie das Team des FCF nach dem Rücktritt von Trainer Aubonney reagieren würde. Das Trainerduo Rothenbühler/Zambaz nahm einige kleine Umstellungen vor, die sich aber im Nachhinein nicht auszahlten. Régis Rothenbühler stellte sich selber nicht auf, um das Team zu coachen; aufgrund der Spielkonstellation mit der frühen Überzahl hätte der erfahrendste Spieler dem Team auf dem Feld wohl noch mehr geholfen. So musste der Coach stattdessen mit ansehen, wie das Team wohl Wille zeigte, aber das ab der 12. Minute mit einem Mann weniger agierende Carouge kaum beunruhigen konnte.

So gesehen bleibt noch viel Arbeit, um das Team spielerisch, aber auch psychologisch weiterzubringen. Rothenbühler geht davon aus, dass er zusammen mit Zambaz das Team auch in den nächsten Partien leiten wird.

Früher Ausschluss bei Carouge

Eigentlich begann der FCF die Partie recht keck und offensiv mit einer Chance nach nur acht Minuten. Co-Trainer Zambaz überlief alles, wurde dann aber vom Torwart gestoppt. Dann kam diese zwölfte Minute: Garbani war bereits früh für ein Dutzendfoul verwarnt worden, beim zweiten, diesmal rüden Einsteigen blieb dem sonst aber nicht gerade überzeugenden Schiri nichts anderes übrig, als dem Carouge-Spieler die Ampelkarte zu zeigen. So agierte der FCF schon ganz früh mit einem Spieler mehr, und gerade damit wusste man nicht umzugehen. Statt dass dies dem Team zusätzlichen Auftrieb gab, verkrampfte man sich und spielte vor der Pause viel zu verhalten, deshalb gab es bis zur Pause auch keine weitere Torchance.

Nach Wiederbeginn ging es dann doch etwas besser, Freiburg konnte die Gäste zeitweise etwas unter Druck setzen. Zweimal verpasste Da Silva aus guter Position, er konnte seine technischen Limiten gleich wie sein Sturmpartner Tayou nicht verbergen. Dann folgte noch ein guter Flachschuss des eingewechselten Clément – das wars dann aber schon. Die aufs Verteidigen konzentrierten Genfer traten in der letzten Viertelstunde erstmals richtig offensiv in Erscheinung, Captain Baubonne scheiterte aber jeweils am Torwart und der Abwehr. So blieb es denn beim alles in allem gerechten Remis gut für Etoile Carouge, zu wenig für den FC Freiburg.

«Wir müssen weiter hart arbeiten»

Interimscoach Rothenbühler meinte nach der Partie: «Wir haben wohl gut begonnen, dann konnte das Team aber mit der Überzahl nichts anfangen, man spielte zu nervös und wollte es wohl zu gut machen. Carouge hat das gemacht, was man in einer solchen Situation tun muss: Sie sind hinten sehr gut gestanden. Ich habe wohl schon einige Verbesserungen gesehen, auch was den Teamgeist betrifft, aber mit dem Resultat kann ich so natürlich nicht zufrieden sein. Wir müssen weiter hart arbeiten, ich wäre dazu bereit, wenn man mich zusammen mit Zambaz denn auch gewähren lässt!»
Freiburg – Carouge 0:0

St. Leonhard. – 250 Zuschauer. – SR: Massimo Santoro.
Freiburg: Horovitz; Mundwiler, Brülhart, Bondallaz, Sturny; Hartmann, Tona (76. Jordao), Ferretti, Zambaz; Tayau (59. Clément), Da Silva (88. Perret).
Etoile Carouge: Ruiz; Andrey; Pereira, Garbani, Wydler; Araujo, Pisino (80. Guijarrot), Aubert, Manzolillo; Baubonne, Doglia (70. Samba).
Bemerkungen: Freiburg ohne Arganaraz (gesperrt) sowie ohne Giller und Grandgirard (verletzt) und Mollard (überzählig); Carouge ohne Pedretti, Quilez und Rufli. Verwarnungen: 3. Garbani, 58. Hartmann, 60. Aubert, 62. Brülhart, 90. Ferretti. Platzverweis: 12. Garbani (Ampelkarte).

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