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Trotz weiterer Studien: Bahnhofstrasse bleibt Favorit für neuen Coop-Standort

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Autor: karin aebischer

Coop möchte in Schmitten mehr Verkaufsfläche schaffen. Da ein Ausbau der Filiale am heutigen Standort im Dorfzentrum aufgrund der Platzverhältnisse keine befriedigende Lösung bieten würde, hat der Architekt Beat Baeriswyl ein neues Projekt ausgearbeitet (die FN berichteten). Dieses sieht einen Neubau auf einer unbebauten Parzelle entlang der Bahnhofstrasse vor.

Andere Ausgangslage

Die Schliessung der Traditionsmetzgerei Zosso im Frühjahr hat den Architekten vor eine neue Situation gestellt. Das Wohn- und Geschäftshaus mit der Metzgerei im Erdgeschoss liegt unweit der Coop-Filiale in der Kernzone von Schmitten. Erneut hat er Überlegungen angestellt, ob der geplante Einkaufsladen nicht doch an diesem Standort gebaut werden könnte.

Parzellenform nicht ideal

Doch auch diese Variante wurde wieder verworfen. Der Platz war zu knapp, und die Parzelle wies keine ideale Form auf. «Auch die Verkehrserschliessung wäre schwierig gewesen», erklärt Beat Baeriswyl. Des Weiteren geht er davon aus, dass es nicht einfach gewesen wäre, einen Investor zu finden, der eine Liegenschaft kauft, um sie abzureissen. Aus diesen Gründen ist für den Architekten nun klar, dass der Neubau mit Einkaufsladen und Wohnungen auf der Wiese an der Bahnhofstrasse – vom Bahnhof her rechts noch vor der Garage Schöpfer – zu stehen kommt. Damit dies möglich ist, erfolgt in einem nächsten Schritt die Eingabe einer Zonenerweiterung. Die Baueingabe soll dann im Spätsommer erfolgen.

Mietvertrag verlängert

Wegen der zusätzlichen Studien hat sich das Projekt verzögert. Deshalb hat Coop den bestehenden Mietvertrag in Schmitten soeben um ein Jahr verlängert, wie Mediensprecher Pascal Schütz gegenüber den FN erklärt. «Wir sind immer noch interessiert am Standort Schmitten», so Schütz.

Neues Reglement

Coop würde beim Neubau ebenfalls als Mieterin auftreten. Ein Investor für das rund Acht-Millionen-Franken-Projekt ist noch keiner vorhanden. «Wir haben noch nicht gesucht, weil wir das Projekt anpassen mussten», so Baeriswyl. Laut Artikel 62 des Ausführungsreglements des neuen Raumplanungs- und Baugesetzes müssen Parkplätze für Einkaufszentren grundsätzlich im Untergeschoss eingerichtet oder in den Hauptgebäuden integriert werden. Der Architekt hatte für sein Projekt ursprünglich einen ebenerdigen Parkplatz vorgesehen. Nun mussten die Baupläne geändert werden. Insgesamt sollten aber keine Mehrkosten entstehen, da sich die Verkehrserschliessung im Gegenzug einfacher gestaltet als angenommen.

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