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Trudel-Verpflichtung geplatzt

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Autor: Matthias Fasel

Noch gestern Morgen war Serge Pelletier wohl selbst davon ausgegangen, dass Jean-Guy Trudel bald das Dress der Freiburger tragen wird. Er hoffe, dass er am Nachmittag in Sachen Ausländer informieren könne, sagte er nach dem Training den anwesenden Journalisten. Am Abend dann hatte er tatsächlich News zu verkünden, in seinen Augen aber schlechte: Trudel hat dem Club im letzten Moment eine Absage erteilt. Aus familiären Gründen bleibt der Stürmer weiter in Übersee.

Pelletier will nicht bis zur Nati-Pause zuwarten

Serge Pelletier bedauert das. «Er war unser Wunschkandidat, und es stimmt schon, dass wir eigentlich auf seine Verpflichtung gesetzt haben.» Nun gelte es halt weiterzuarbeiten. «Wir haben immer mehrere Optionen in Betracht gezogen.» Pelletier will deshalb nicht bis zur Nationalmannschaftspause (6. bis 19. November) zuwarten, sondern trotzdem bereits diese Woche einen ausländischen Stürmer verpflichten. «Gut möglich, dass am Donnerstag oder Freitag ein neuer Spieler zu uns stösst», so Pelletier.

Raum für Zweifel

Eine Verpflichtung von Trudel wäre ohnehin nicht frei von Risiken gewesen. Der 35-Jährige war zwar in den letzten Jahren bei seinen Engagements in der NLA bei Ambri und den ZSC Lions ein regelmässiger Skorer. Hinter seinem Fitness- und Gesundheitszustand wäre indes ein grosses Fragezeichen gestanden. Anfang Februar musste er sich wegen einer Verengung der Harnleiter einer Operation unterziehen und eine Niere entfernen lassen. Seither hat er keinen Ernstkampf mehr bestritten. Zuletzt hielt er sich in Übersee in Form.

Dass ein Spieler, hinter dem derart viele Fragezeichen stehen und dem seit Frühling das Karrieren-Ende droht, der Wunschkandidat Pelletiers war, lässt deshalb durchaus Raum für Zweifel, dass der diese Woche präsentierte Ausländer den Tschechen Pavel Rosa halbwegs adäquat ersetzen kann. Der Markt scheint ausgetrocknet, Gottérons Budget für diesen Posten limitiert.

Mowers trainiert wieder

Serge Pelletier hofft trotz allem, dass Gottéron nach der Nationalmannschaftspause wieder mit vier ausländischen Spielern antreten kann. Dann nämlich sollte Mark Mowers voll von seiner Hirnerschütterung genesen und wieder einsatzbereit sein. Nachdem er bereits letzte Woche erste Einheiten auf dem Eis absolviert hatte, trainierte er gestern, wenn auch ohne Körperkontakt, erstmals wieder mit dem Team und zeigte sich mit seinem ersten Training zufrieden.

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