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TSV Düdingen überraschend gut

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TSV Düdingen überraschend gut

Leichtathletik-SFM – Frauen- und Männer-Team gewinnen im Leimacker-Stadion

Nach dem Austritt aus der LG Sense trat der TSV Düdingen erstmals nach Jahren als einzelner Club an den SVM an. Sowohl die Frauen wie die Männer kämpften in Düdingen in der 1. Liga, und beide Teams gewannen diese Runde.

Von GUIDO BIELMANN

Es gilt die schweizerische Gesamtrangliste abzuwarten um zu wissen ob die Düdinger Teams im Herbst in die Finalrunde können, denn nur die je vier besten 1.-Liga-Teams der ganzen Schweiz können in diese Finalrunde.

Kurt Kolly leitete das Düdinger Männerteam, und er hatte sich 10 500 Punkte zum Ziel gesetzt. Mit 10 464,5 Punkten hat man dies sicherlich erreicht. Zieht man noch die äusserst schlechten, weil eisigen Bedingungen in Betracht, hätte das Resultat bestimmt besser ausfallen können.

Einen schönen Erfolg feierte Marco Gnos, der im ersten Juniorenjahr steht. Gnos schlug über 800 m den um ein Jahr älteren Mathias Ballaman im Spurt. Ballaman will die Limite für die Junioren-WM schaffen. Die Planung bei Gnos sieht die EM vor, aber erst im nächsten Jahr. Dementsprechend überraschend fiel der Sieg von Gnos aus. Gnos erzielte damit das höchste Punktetotal seiner Equipe (955). Über 5000 m liefen Hugo Raemy und Veteran Marius Hasler jeweils in 15:50 Minuten ein. 15:30 Minuten wäre ihr Vorhaben gewesen, dennoch punkteten sie gut.
Mathias Marending lief über 200 m mit 24,07 Sekunden über 800 Punkte ein, so wie Martin Kuriger, der über 100 m 11,98 lief. Hoch einzuschätzen sind die Leistungen von Silvio Rolli (nach Militärdienst!) und Donat Guillet. Beide starteten in je vier Disziplinen: Guillet im Drei, Hoch, Speer und über 4-mal 100 m; Rolli über 100 m, 110 m Hürden, im Weit und über 4-mal 100 m.

Nicht mit diesem Resultat gerechnet

«Mit Genf und dem CA Freiburg haben wir gerechnet», erklärte Silvia Aeby, die Teamleiterin der Düdinger 1.-Liga-Frauen, «aber nicht, dass wir diese 1.-Liga-Runde gewinnen könnten.» Die Düdingerinnen kamen klar über ihrer Punktevorgabe zu liegen. Für das Topresultat sorgte Mélanie
Stempfel über 100 m, die mit 12,59 Sekunden auf 835 Punkte kam. Damit scheint sie sich von ihrem Schleudertrauma erholt zu haben. Im Sprintduell unterlag sie knapp Stéphanie Möckli vom CA Freiburg). Das zweithöchste Resultat stammte von Monique Zimmer, die im Alleingang über 800 m 2:17,92 lief – dies bei der kalten und starken Bise. Die 16-jährige Andrea Schwaller übersprang mit 5,02 m im Weitsprung erstmals die 5-m-Marke.

CAF-Frauen auf Rang 3

Die 1.-Liga-Frauen des CA Freiburg belegten in Düdingen den 3. Rang und dürften im September kaum mehr in die Finalrunde gelangen. Nach fünf der acht Disziplinen hatte der CA Freiburg noch an de Spitze gelegen, vor dem TSV Düdingen.

CAF-Team-Leiter Pierre Marro: «Wir haben in den technischen Disziplinen mehr erwartet, z. B. im Weitsprung. Dort erreicht Stéphanie Möckli normalerweise über fünf m. Aber diese Saison hat sie diese Marke noch nicht übertroffen.»
Das Topresultat lieferte Laurence Gendre, die über 100 m erneut persönliche Bestzeit lief. Die eisige Kälte beeinträchtigte die Leistungen logischerweise. So lief Sonja Schafer auch nicht wie gewohnt unter 13,00 Sekunden. Schliesslich sicherte die Equipe in der Sprintstaffel die Übergaben, sonst wäre eine bessere Zeit möglich gewesen.

Düdingen. Leichtathletik-SVM-Vorrunde. Männer, 1. Liga: 1. TSV Düdingen 10 464,5; 2. COA Broye VD 10 182; 3. COA Saane 9990; 4. FSG Bassecourt 9448; 5. COA Petit Léman 8161,5.
Frauen, 1. Liga: 1. TSV Düdingen 5473; 2. Stade Genf 5435,5; 3. CA Freiburg 5088; 4. COA Broye VD 4799,5; 5. Bassecourt 4710,5; 6. COA Saane 4334,5. – Weitere 1.-Liga-Runden fanden an anderen Orten statt; die gesamtschweizerisch vier punktbesten Teams der Frauen sowie der Männer (vom SLV noch nicht mitgeteilt) werden im September die Aufstiegsrunde bestreiten.

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