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Turbulente Partie endet mit bitterer Niederlage für Aergera

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Die NLB-Frauen von Aergera Giffers haben das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn UH Lejon Zäziwil nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel mit 5:6 verloren.

Nachdem sich die Senslerinnen im bisherigen Saisonverlauf vor allem bei den Auswärtsspielen Punkte sicherten, wollten sie die Zuschauer an diesem Wochenende gegen UH Lejon Zäziwil in der heimischen Sporthalle Giffers mit packendem Unihockey begeistern.

Zahlreiche Ex-NLA-Spielerinnen

Gegen die mit diversen NLA-erprobten Spielerinnen gespickte Equipe von Zäziwil startete das Heimteam als Aussenseiter in das Duell und wurde dann vom Tempo, der Passgenauigkeit und der Abschlussstärke des Gegners auch gleich überrascht. So gingen die Gäste in der 4. Minute erstmals in Führung. Danach fingen sich die Senslerinnen, konnten fortan das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten und setzten sich gar offensiv immer wieder gefährlich in Szene. So zwang Fanny Ecoffey nach 13 Minuten eine Gegenspielerin zu einem Fehlpass und erzielte mit einem schönen Schuss ins hohe Eck zum Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand verabschiedeten sich beide Teams in die erste Pause.

Bis Spielhälfte hinterliess Aergera Giffers aus der Sicht der zahlreichen Fans auf der Tribüne erfreulicherweise den besseren Eindruck. Die Defensive war stabil, und offensiv konnte man sich in der gefährlichen Zone festsetzen. Die logische Konsequenz: Fanny Ecoffey, auffälligste und torgefährlichste Giffers-Akteurin, netzte in der 32. Minute nach einem lehrbuchmässigen Konter bereits zum dritten Mal ein. Vom erneuten Anschlusstreffer durch die wirblige Sandra Briggen liessen sich die Gastgeberinnen zunächst nicht beirren und verteidigten den knappen 3:2-Vorsprung bis zur zweiten Sirene.

5:3-Führung verspielt

Es folgte ein spektakuläres, spannendes und emotionales Schlussdrittel. Wie zu erwarten war, erhöhten die Emmentalerinnen nun den Druck deutlich und belohnten sich in der 46. Minute mit dem Ausgleichstor. Lisa Kormann, ehemalige Spielerin des NLA-Spitzenteams Piranha Chur, die sich an diesem Abend als Dreifachtorschützin feiern lassen durfte, hatte sehenswert getroffen. Aergera Giffers zeigte sich allerdings hartnäckig, glaubte an den Sieg und erzielte nur wenige Sekunden später das 4:3. Die Partie bewegte sich weiterhin auf Messers Schneide – das 5:3 für das Heimteam fiel rund 10 Minuten vor Schluss nach einem Gewühl im gegnerischen Slot eher glücklich durch ein Eigentor. Zu diesem Zeitpunkt schien es, als würde sich die aufopfernde Willensleistung der NLB-Frauen aus dem Freiburger Oberland punktemässig endlich auch vor heimischer Kulisse auszahlen.

Nach dem 4:5-Anschlusstreffer der Gäste brach das Spiel der Senslerinnen allmählich zusammen. UH Lejon Zäziwil hatte nun wieder Oberwasser, und die Defensive von Aergera wackelte. Zwischen der 52. und der 55. Minute verwandelten die laufstarken Zäziwilerinnen nach cleveren Spielzügen den 2-Tore-Rückstand in eine 6:5-Führung.

Ganz zum Schluss keimte bei Aergera Giffers nochmals Hoffnung auf: Die Gäste liessen sich auf Diskussionen mit den Unparteiischen ein und wurden dafür mit einer doppelten 2-Minuten- sowie einer 10-Minuten-Strafe bestraft. Die tapferen Senslerinnen schossen in den verbleibenden drei Spielminuten in numerischer Überzahl im Akkord auf das gegnerische Tor und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen, der ihnen jedoch unverdientermassen verwehrt blieb. Eine bittere Niederlage für Aergera – jedoch mit der Erkenntnis, dem Favoriten aus dem Nachbarkanton alles abverlangt zu haben.

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