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Turnier-Junior wird Differenzler-Champion

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«In Differenzler-Turnieren bleibt es immer bis ganz zum Schluss spannend», sagt Heinz Reist, Gründer der Flamatter Sektion des Eidgenössischen Differenzler-Jassverbandes (EDJV) und Mitorganisator des Jassturniers der Deutschfreiburger Zeitungen. Am Samstag spielten die besten 45 Jasserinnen und Jasser aus den drei Vorausscheidungen im Restaurant Herrenmatt in Flamatt um den Hauptpreis: 1000 Franken auf einem Bankkonto warteten auf den glücklichen Sieger. Und tatsächlich brach die Spannung bis ganz zum Schluss nicht ab.

Junger Jasskönig

In den letzten paar Runden begann das Rätselraten hinter dem Jury-Computer, wo alle Spielresultate minutiös gesammelt und ausgewertet wurden. Langsam zeichneten sich einige Favoriten ab. «Eine schlechte Runde zum Schluss reicht aber, um ein perfektes Spiel wieder zunichtezumachen», mahnt Heinz Reist. Nach zweieinhalb Stunden setzte sich der jüngste aller Teilnehmenden durch: Der 22-jährige Martin Bacher aus Münchenwiler liess mit nur 68 Differenzpunkten in insgesamt 16 Spielen die überwiegend deutlich ältere Konkurrenz hinter sich und wurde Jasskönig. Gross war der Abstand zum Zweitplatzierten aber nicht.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Genau genommen hatten sogar beide gleich viele Punkte (siehe Kasten). Am Ende entschied das beste Rundenresultat über Sieg und Niederlage. Hier trennten die beiden nur gerade einmal 3 Punkte. «Der Sieg kommt für mich total unerwartet», sagte Bacher nach dem Turnier den FN (siehe Kasten).

Nicht nur der frischgebackene Jasskönig konnte sich am Ende über einen erfreulichen Ausgang des Turniers freuen: «Ich bin positiv überrascht», bilanzierte Heinz Reist. «Natürlich war die Qualität der Partien nicht durchgehend hoch, aber für einen Anlass mit vielen Differenzler-Neulingen war das Niveau erstaunlich gut.»

Reist freute sich auch über den ruhigen und gelassenen Verlauf des Turniers. «Ich habe auch schon Anlässe erlebt, bei denen Leute wütend und laut wurden», so Reist. Vielleicht seien solche Wutausbrüche aber auch nur ein Phänomen unter eingefleischten Jassprofis.

 Auch Diana Dietrich, Marketingverantwortliche der Freiburger Nachrichten AG, zog am Ende eine durch und durch positive Bilanz: «Der Anlass ist besser herausgekommen, als ich gedacht habe», so Dietrich. Insgesamt haben knapp 100 Jasserinnen und Jasser an den drei Vorausscheidungsrunden in Courgevaux, Flamatt und Plaffeien teilgenommen. Die Teilnahme am Turnier war den Abonnenten der Freiburger Nachrichten, des Murtenbieters und des Anzeigers von Kerzers vorbehalten. «Mit diesem und ähnlichen Anlässen wollen wir den Leuten dafür danken, dass sie treue Leser unserer Zeitung sind», sagt Dietrich. Sie habe im Rahmen des Turniers zudem einen positiven Nebeneffekt von solchen Leseranlässen ausgemacht: «Veranstaltungen wie diese sorgen dafür, dass unter den Abonnenten so etwas wie eine Leserinnen- und Lesercommunity entsteht.» So hätten die Teilnehmer der Vorausscheidung in Courgevaux zum Beispiel nach dem Jassen noch gemeinsam auf der Terrasse ein Bier getrunken und geschwatzt, statt einfach nach Hause zu gehen. «Da sind vielleicht neue Freundschaften entstanden», so Dietrich.

 Neuauflage in einem Jahr

Wer das Turnier in diesem Jahr verpasst hat, hat bereits 2016 die Gelegenheit, es noch einmal zu versuchen. «Das Turnier geht im nächsten Jahr definitiv in eine zweite Runde», sagt Dietrich.

Interview: Ein unerwarteter Turniersieg

N ach der Rangverkündung haben sich die FN mit dem frisch gekürten Differenzler-Champion unterhalten.

Martin Bacher, Sie haben soeben das Differenzler-Jassturnier gewonnen. Wie fühlt es sich an, Jasskönig zu sein?

Es fühlt sich einfach toll an. Der Sieg kommt für mich aber total unerwartet. Gehofft und über den Sieg gewitzelt habe ich natürlich immer ein wenig. Dass ich dann aber auch wirklich den Hauptpreis mit nach Hause nehmen kann, hätte ich aber nie erwartet.

Haben Sie zuvor schon einmal an einem Jassturnier teilgenommen? Sind Sie geübt im Differenzler-Jass?

Nein, selbst an einem Turnier teilgenommen habe ich noch nie. Früher habe ich aber hin und wieder meinen Vater an Jassturniere begleitet. Zudem habe ich den Differenzler-Jass im Vorfeld des FN-Turniers ein paar Mal zu Hause am Computer geübt. Besonders erfahren bin ich im Differenzler aber nicht. Ich jasse sehr gerne mit Kollegen und dann spielen wir immer nur Schieber. Weil ich aber auch noch intensiv Fussball spiele, bleibt mir leider sowieso nicht allzu viel Zeit zum Jassen.

Sie haben nun 1000 Franken gewonnen. Was machen Sie mit dem Geld?

Definitiv sparen! Ich studiere zurzeit noch Bauingenieurwesen und kann das Preisgeld daher gut gebrauchen, um die Lage in meinem Geldbeutel ein bisschen aufzubessern. lr

Rangliste

Die besten Zehn des Differenzler-Turniers

1. Rang:Martin Bacher,Münchenwiler, 68 Punkte.

2.Markus Guerig,Gurmels, 68 Punkte. 3.Paul Schmid,Überstorf, 71 Punkte. 4.Achim Schneuwly, Oberschrot, 77 Punkte. 5.Evelyn Rivera,Köniz, 82 Punkte. 6.Arnold Vonlanthen, Giffers, 89 Punkte. 7.Bruno Egger,Oberschrot, 92 Punkte. 8.Alois Rappo,Schmitten, 99 Punkte. 9.Alois Dietrich,Wünnewil, 102 Punkte. 10.Bernard Raemy,St. Antoni, 102 Punkte.lr

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