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Über 44 Kilometer und fast 300 000 Quadratmeter Teer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist eine Szene, die sich derzeit auf den Strassen des Kantons oft wiederholt: Man fährt als Automobilist auf einer gewohnten Strecke … und von einem Tag auf den anderen ist kaum ein oder gar kein Durchkommen mehr. Die halbe Strasse wird aufgerissen, Bauarbeiter machen sich zu schaffen. Und dann heisst es: Umleitung, Ampeln, Langsamverkehr!

Gemäss dem Kantonsingenieur André Magnin finden zurzeit auf rund 44,6 Kilometern Kantonsstrassen Bauarbeiten statt – hauptsächlich im Bereich der Ortsdurchfahrten. Dabei werden rund 296 000 Quadratmeter Teer verbaut. «Diese Bauarbeiten sollten Ende September beendet sein», so Magnin. «Das hängt aber von der Witterung ab.» Aus meteorologischen Gründen konzentrieren sich diese Arbeiten erfahrungsgemäss auf die schöne Jahreszeit. Denn wenn die Strasse zufriert, kann man unmöglich asphaltieren. Es gilt laut Magnin aber auch zu bedenken, dass zahlreiche Firmen zwischen dem 31. Juli und dem 16. August Betriebsferien haben.

Zauberwort Flüsterbelag

«Die Hauptgründe dafür, diese Arbeiten durchzuführen, sind der Qualitätserhalt der Freiburger Strassen und die Sicherheit all ihrer Benutzer», sagt Magnin. Insofern seien diese Arbeiten unabdingbar. Im Übrigen sei es Sache der Kantonspolizei, die Automobilisten auf allfällige Verkehrsbehinderungen aufmerksam zu machen. Im Allgemeinen seien die Arbeiten durch den Kanton finanziert, wobei sich auch die betroffenen Gemeinden im Einzelfall beteiligen könnten. Insgesamt sollen zwischen 2016 und 2018 75 Kilometer Kantonsstrassen für 32 Millionen Franken lärmsaniert werden (die FN berichteten).

Ein oft gehörtes Zauberwort dieser Tage ist der sogenannte Flüsterbelag. Und wirklich: Für Massnahmen, die dem Lärmschutz dienen, gibt es Bundessubventionen. «Flüsterbeläge werden von zahlreichen Anwohnern gewünscht», sagt der Kantonsingenieur dazu. «Denn sie ermöglichen es, auf den Bau von Lärmschutzwänden zu verzichten.» Diese seien oft unbeliebt und nicht immer ästhetisch. Der hauptsächliche Nachteil von Flüsterbelägen sei, dass sie sich schneller abnutzten als herkömmliche Strassenbeläge.

«Die Bundessubventionen für Flüsterbeläge werden wohl nur noch bis Ende 2018 ausbezahlt», ergänzt Baudirektor Jean-François Steiert (SP). Eine Verlängerung dieser Frist werde allerdings derzeit noch diskutiert.

Neben den Kantonsstrassen würden sich derzeit auch viele Gemeindestrassen in Arbeit befinden, so Steiert weiter. Leider würden die Gemeinden ihre Arbeiten oft nicht untereinander koordinieren. Dass den Automobilisten aber oft das Verständnis für solche Baustellen fehle, sei bedauerlich – zumal sie in der Regel auch von Lärmschutzmassnahmen profitierten.

Verkehrsmeldungen

Die Brennpunkte: Wünnewil, Courtepin, Ependes, Rossens

Fast täglich treffen derzeit Verkehrsbehinderungs­meldungen der Kantonspolizei ein. In Wünnewil ist die Ortsdurchfahrt derzeit auf der Kantonsstrasse Flamatt–Maria­hilf zwischen der Mühle und der Abzweigung Mülitalstrasse noch bis morgen Mittwoch, 22 Uhr, erschwert. Der Verkehr wird einspurig geführt.

In Courtepin wird der Verkehr noch bis Donnerstag, 22 Uhr, zwischen dem Kreisel bei der Kreuzung der Route de Fribourg und der Route du Postillon bis zum Ortsende in Richtung Pensier alternierend geführt.

In Ependes sind die Route de Ferpicloz und die Route d’Arconciel wegen Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse von heute Dienstag, 7 Uhr, bis Freitag, 7 Uhr, komplett gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.

In Rossens wird ein Teil der Ortsdurchfahrt noch heute Dienstag zwischen 7 und 18 Uhr alternierend geführt.

jcg

 

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