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Über 4500 Besucher am Alpabzug

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Über 4500 Besucher am Alpabzug

Grosses volkstümliches Fest in Plaffeien

Das erste grosse Alpabzugfest, das von Schwarzsee Tourismus organisiert worden ist, wurde zum Grosserfolg. Zwischen 4500 und 5500 Besucherinnen und Besucher haben sich in Plaffeien eingefunden, um die Hirten im Tal willkommen zu heissen.

Von IMELDA RUFFIEUX

Am Samstag herrschte im Dorfzentrum von Plaffeien ein Gedränge und eine Stimmung, die sich höchstens noch mit dem Plaffeienmarkt vergleichen lassen. Die Tische und Bänke waren voll belegt und die Schlange vor dem Bratwurststand war ebenso lang wie diejenige vor dem Glace-Stand. Volkstümliche Musik erklang aus Lautsprechern und wurde in regelmässigen Abständen von lautem Kuhglocken-Geläute übertönt, wenn wieder eine Herde ankam. Die Leute jubelten dann den Hirtenfamilien zu und klatschten Beifall für schön geschmückten Tiere. In den Pausen zwischen dem Eintreffen der einzelnen Herden tummelten sich die Leute zwischen den Marktständen, begrüssten alte Bekannte und tranken ein Glas zusammen.

Erwartungen übertroffen

Ein richtiges Volksfest sollte der erste Alpabzug Plaffeien werden, hatten die Organisatoren angekündigt und dieses Versprechen konnte denn auch erfüllt werden. Mit dem volkstümlichen Abend in der Mehrzweckhalle – mit rund 540 Gästen ebenfalls bis zum letzten Platz besetzt – klang der Anlass in den frühen Morgenstunden aus. Die Kombination von guter Unterhaltung, einem währschaften Bankett-Menü und der Möglichkeit, selbst das Tanzbein zu schwingen, wurde sehr geschätzt.

Zufriedene Gesichter zeigten denn gestern die Organisatoren, die diesen Anlass während rund zwei Jahren vorbereitet haben. «Wir hatten gewisse Erwartungen, und ich kann sagen, sie sind übertroffen worden. Die grosse Besucherzahl zeigt, dass bodenständige Traditionen und urchige Volksmusik die Leute noch begeistern können», erklärt Adolf Kaeser, Präsident von Schwarzsee Tourismus.

Das Echo der Besucher sei durchwegs positiv ausgefallen, berichtet er. Von 10 Uhr morgens, als die erste Herde kam, bis nach 14 Uhr nachmittags seien die Leute geblieben, weil ihnen das Ambiente gut gefiel. Auch organisatorisch verlief der Anlass ohne Zwischenfälle. Ein entscheidender Faktor war ohne Zweifel das schöne Herbstwetter.

«Wir haben zwei Jahre am Anlass geplant und ihn mit einer gewissen Spannung erwartet. Der Erfolg hat uns deshalb natürlich sehr gut getan», erklärt der OK-Präsident.

Grosse Wirkung

Das Ziel, die Tradition des Alpabzugs zu beleben und gleichzeitig Werbung für die Tourismusregion Schwarzsee zu machen, ist seiner Meinung nach erreicht worden. «Viele Hirten bringen ihre Tiere während der Woche zu Tal, fast völlig unbemerkt. Auf diese Weise organisiert, erhält dieser Moment eine viel grössere Wirkung.»

Die Alpbewirtschaftung erhalte im Sommer für eine Ferienregion eine immer grössere Bedeutung, deshalb sei es wichtig, sie nachhaltig in den Tourismus einzubinden. «Diese Traditionen müssen bewahrt bleiben. Es geht nur, wenn in den Hütten weiterhin Tiere gehalten und sie nicht zu reinen Wirtschaften umgewandelt werden», ist Adolf Kaeser überzeugt. «Da ist ein immenses Kapital vorhanden.»
In dieser Überzeugung füllt er sich unter anderem auch deshalb bestätigt, weil auch viele Auswärtige nach Plaffeien angereist kamen, um dem Ereignis beizuwohnen – Leute, die vielleicht im nächsten Sommer eines der Tourismus-Angebote wahrnehmen. Dass die Stossrichtung gut ist, bekam Schwarzsee Tourismuss kürzlich auch von offizieller Seite bestätigt: Für das Angebot «Urlandschaft Brecca» verlieh Schweiz Tourismus einen Preis als eines der besten 15 Angebote der Schweiz.

Gute Voraussetzungen
für eine Wiederholung

Noch ist die definitive Entscheidung über eine Wiederholung nicht gefallen, doch sieht es gemäss Adolf Kaeser sehr gut aus. Das Budget konnte jedenfalls eingehalten werden. Rund 50 Helferinnen und Helfer – aus den Reihen von Schwarzsee Tourismus und von Dorfvereinen – sorgten für einen reibungslosen Ablauf. «Ein grosses Merci geht aber auch an die Hirten, die sich bereit erklärt haben, das Wagnis einzugehen und mitzumachen», erklärt der Tourismusdirektor. Bereits hätten sich weitere Interessierte gemeldet, die beim Alpabzug 2006 auch dabei sein wollen.

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