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Über 600 Personen evakuiert

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Über 600 Personen evakuiert

Vermeintliche Einsturzgefahr beim Einkaufszentrum «Gruyère Centre» in Bulle

Rund 500 Kunden und 150 Angestellte haben am Dienstagnachmittag das Einkaufszentrum «Gruyère Centre» in Bulle in Windeseile verlassen müssen. Eine Einsturzgefahr bestand aber zu keinem Zeitpunkt, wie im Nachhinein festgestellt werden konnte.

Autor: Von STEPHANIE SANCHEZ/La Liberté

Nein, es handelte sich nicht um eine Übung. Ein Angestellter hatte gegen 15 Uhr bemerkt, dass sich in der Küche des Migros-Restaurants eine Bodenplatte von einem Quadratmeter verformt hatte. Er schlug Alarm. Die Verantwortlichen des Einkaufszentrums befürchteten, dass der Boden des Restaurants im Erdgeschoss einstürzen könnte. Sie ordneten eine Evakuierung des Einkaufszentrums an. Innerhalb von vier Minuten hatten sämtliches Personal und sämtliche Kunden das Einkaufszentrum ohne Zwischenfall verlassen. Niemand wurde verletzt, wie die Kantonspolizei mitteilte. Nach zwei Stunden war der ganze Spuk vorbei.

Keine Probleme an der Gebäudestruktur

«Nach einer Begutachtung von zwei unabhängigen Ingenieuren und vom Bauunternehmen konnten wir festhalten, dass keine Gefahr bestand», erklärte der Oberamtmann Maurice Ropraz an Ort und Stelle. Er hob in der Folge die Schliessung des Einkaufszentrums auf.Die Platten, wovon sich eine vom Boden gelöst hatte, sind rund 30-jährig. Die Spezialisten gingen davon aus, dass sich diese aufgrund der Temperaturunterschiede verschoben hat, zumal sie sich neben dem Kühlschrank befand. Aber auch die Feuchtigkeit mag eine Rolle gespielt haben. Jedenfalls haben die beauftragten Ingenieure keine Probleme an der Struktur des Gebäudes feststellen können.Hat die Direktion des Einkaufszentrums aufgrund des Vorfalls bei Ikea die Evakuierung angeordnet? «Nein, auf keinen Fall. Wir wollten kein Risiko eingehen», betont Jean-Marc Bovay, Vizedirektor der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg.

Alle sind ruhig geblieben

Die Räumung des Zentrums geschah innert kürzester Zeit. «Alle sind ruhig geblieben», bestätigen Kunden und auch das Personal. Letztere kennen das Vorgehen «Alarmübungen finden alle Monate statt. Wir haben vor zwei Jahren eine grosse Evakuierung mit den Kunden durchgespielt», hält der Verkaufsleiter Jean-François Dacomo fest.Am Dienstag waren 20 Polizisten, die Ortspolizei sowie der Stützpunkt von Bulle im Einsatz, um das Einkaufszentrum abzusperren. Gegen 16.30 Uhr konnten das Personal sowie die Geschäftsleute das Zentrum wieder betreten. Die Kunden konnten in Begleitung ihre Einkäufe abholen. Die unbezahlte verlassene Ware wurde wieder in die Regale gestellt. Die Kunden konnten ebenfalls wieder zu ihren Autos im Parking zurück. «Selbstverständlich haben wir einen Umsatzverlust erlitten, aber das ist die geringste unserer Sorgen», bemerkt Jean-Marc Bovay.Heute Mittwochmorgen öffnet das Einkaufszentrum «Gruyère Centre» seine Türen, wie wenn nichts geschehen wäre.bearbeitet von az/FN

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