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Über Afrika zum Dialog

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Über Afrika zum Dialog

Diskussionswoche der Theologiestudenten

Die afrikanische Theologie steht im Zentrum einer zweisprachigen interdisziplinären Woche der theologischen Fakultät. Ihr Gründervater, der kongolesische Bischof Tshishiku Tshibangu, reist dafür extra nach Freiburg.

Die Universität Freiburg wirbt gerne mit ihrer Zweissprachigkeit. Immer mehr Studierende streben einen zweisprachigen Abschluss an. Es ist aber noch immer nicht selbstverständlich, dass deutsch- und französischsprachige Theologiestudierende gemeinsame Sache machen. So sind es genau zehn Jahre her, dass an der Fakultät eine zweisprachige interdisziplinäre Woche stattfand. Damals ging es um Spiritualität.

Austausch über
die Kontinente hinweg

Nun führt vom 10. bis 13. Januar der Weg über Afrika zum Dialog und zum Austausch nicht nur über die Sprachgrenzen, sondern über die Kontinente hinweg. Das gemeinsame Interesse an der afrikanischen Theologie bildet den Kernpunkt der interdisziplinären Woche. Der Gründervater der afrikanischen Theologie, Bischof Tshishiku Tshibangu, reist eigens aus dem Kongo nach Freiburg, um die Vortrags- und Diskussionswoche zu eröffnen.

Neues Leben auf eigenem Weg

Bischof Tshibangu steht für das neue Selbstbewusstsein der afrikanischen Theologie. Sie will nicht nur Vorgaben aus Rom entgegennehmen, sondern selbst einer stagnierenden katholischen Kirche neues Leben einhauchen. Er kämpft dafür, dass sich afrikanische Gläubige nicht länger als Gläubige zweiter Klasse fühlen.

Während der Veranstaltungswoche geht es aber nicht nur um rein theologische Themen wie um die Lehre von Christus und der Kirche aus afrikanischer Sicht. Es werden auch gesellschaftliche, politische und ethische Themen angesprochen wie etwa die Hintergründe der Migration.

Langjährige Verbundenheit

Verbunden mit Afrika ist die theologische Fakultät schon lange. So lehrt der aus der demokratischen Republik Kongo stammende Professor Bénézet Bujo seit 1989 Moraltheologie in Freiburg. Zahlreiche Studierende haben in Freiburg ihr Rüstzeug geholt und tragen nun in den Kirchen ihrer afrikanischen Heimatländer Verantwortung. «Interkultureller Austausch und Dialog sind nicht nur reizvoll und anregend, sondern auch anstrengend und fordern die Bereitschaft, von sich selbst abzusehen. Das beginnt zwischen den kulturellen Traditionen, die in unserer Fakultät vertreten sind», betont Barbara Hallensleben, Dekanin der Theologischen Fakultät in einer Medienmitteilung zur interdisziplinären Woche.

Die Veranstaltungen im Rahmen der interdisziplinären Woche finden in den neuen Räumlichkeiten der katholischen Universitätsgemeinde an der Rue Techtermann 8A statt.

Die Vortrags- und Diskussionswo-che ist öffentlich. Das detaillierte
Programm findet sich unter:www. unifr.ch/de-theo/intersdis Comm./ja

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