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Über die Architektur nachdenken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard Lehmann

Freiburg Jede Architektur ist ortsgebunden und generiert mit ihrer Reaktion auf einen Ort eine eigene Geschichte. «Dieses Tief-verwurzelt-sein mit einem Ort und seiner Kultur kann als Opposition zur Welt der Beliebigkeit verstanden werden», schreibt Architekt Cyrill Haymoz vom Architekturforum Freiburg im Vorwort zum Programm. «Erst vor Ort erkennen wir, ob ein Projekt Authentizität vermittelt und uns berührt.» Aber was zeichnet heute authentische Architektur aus, die sich dem Ort verpflichtet fühlt? Dieser Frage gehen die Referentinnen und Referenten an sechs Vorträgen nach.

Experimentieren in Carasso?

Der erste Vortrag findet am Dienstag statt. Gäste sind Riccarda und Giacomo Guidotti. Als Abgänger der ETH Lausanne eröffneten Riccarda Guidotti (1970) und Giacomo Guidotti (1972) 1997 in Monte Carasso ihr Büro. Dort entwickeln und realisieren sie die meisten ihrer Projekte. Der Ort, von Luigi Snozzis Bauten und dem von ihm verfassten Baureglement geprägt, ist ein einzigartiges Experimentierfeld für Architektur.

Guidotti & Guidotti profitieren von der Absenz der Bauvorschriften, untersuchen die Dichte des Ortes und entwickeln in der Folge kompakte, innovative und kostengünstige Wohnungstypologien.

Das Architekturforum Freiburg wurde vor sechs Jahren gegründet. Somit ist auch in Freiburg eine Diskussions-Plattform entstanden, die es so bereits in einigen Städten der Schweiz gibt. 120 Mitglieder unterstützen das Forum finanziell (Mitgliederbeiträge). «Vorab die Vorträge im Alten Bahnhof sind sehr gut besucht», betont Cyrill Haymoz.

Architekturforum. Dienstag, 13. Januar, 18.30 Uhr im «Forme + Confort», Ruelle de Saint-Nicolas 5, Freiburg; Eintritt gratis.

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