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Über die Beteiligung an den Mehrkosten wird mit dem Bund verhandelt

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Autor: walter buchs

FREIBURG Im Sommer 2007 hatte eine interne Überprüfung der Kosten durch den Projektleiter der H189 ergeben, dass die Mehrkosten mit 44,3 Mio. Fr. beziffert werden müssen. Der am Montag veröffentlichte Untersuchungsbericht des Finanzinspektorates kommt nun auf zusätzliche 78,5 Mio. Fr. Wie der Staatsrat am Montag vor den Medien sagte, ist die Differenz darauf zurückzuführen, dass «gewisse Kosten stark unterschätzt oder gar nicht einkalkuliert wurden».

Wie die nebenstehende Tabelle zeigt, verursacht allein die Materialzentrale Mehrkosten von 16,7 Mio. Fr. Ursprünglich hatte man sich von dieser Zentrale Einsparungen erhofft. Aufgrund der schlechten Bodenqualität ist jetzt das Gegenteil der Fall. Die Kosten für elektromechanische Einrichtungen und Anpassungen von Strassenanschlüssen wurden um 14,4 Mio. Fr. zu tief angesetzt. Eine neue Berechnungsart der Teuerung führt zu Zusatzkosten von zwölf Mio. Fr. Die verschiedenen Anpassungen des Projekts lassen ebenfalls die Honorare in die Höhe schnellen. Schliesslich hat der Staatsrat den Reservebetrag nach oben angepasst.

Vom ursprünglichen, vom Stimmvolk 2001 genehmigten Projekt, das auf 215 Mio. Fr. veranschlagt war, hatte der Bund eine Beteiligung von 69 Prozent zugesagt. Ob das Bundesamt für Strassen (Astra) sich auch an den Mehrkosten im gleichen Umfang beteiligt, steht noch aus, wie Baudirektor Godel sagte. Ein Gesuch um Nachsubvention wurde bereits gestellt.

Sollte der Bund sich, von bestimmten Ausnahmen abgesehen, im erwähnten Umfang beteiligen, würde die Zusatzrechnung für den Kanton rund 25 Mio. Fr. betragen. Die Staatsrechnung 2007 enthält hiezu eine Provision von 15 Mio. Fr. Sobald der Bund seinen Teil an den Mehrkosten festgelegt hat, wird der Staatsrat dem Grossen Rat den nötigen Zusatzkredit beantragen.

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