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Über einen Freiburger Lebensretter

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Freiburger rettete diesen Sommer zwei Menschen vor dem Tod»: Unter diesem Titel erschien am 23. September 1966 in den FN ein Artikel über Max Birbaum aus der Stadt Freiburg. Den ersten Rettungseinsatz hatte er in der Badeanstalt Motta, wo er mit der Aufsicht der Badenden betreut war. «Das Bad war stark besucht, was die Überwachung sehr erschwerte», heisst es im Artikel. «Plötzlich gewahrte er im grossen Becken, nahe den Sprungbrettern, auf dem Grund eine leblose Gestalt. Er sprang sofort hinein, konnte den Mann an die Oberfläche bringen und begann noch im Wasser mit der Mund-Nase-Methode, um ihn ins Leben zurückzurufen.»

Der Artikel berichtet davon, dass nach rund sechs Minuten intensiven Beatmens wieder Leben in den «Rettling» gekommen sei. Er sei dann ins Spital gebracht worden. Der Gerettete sei ein Gastarbeiter spanischer Staatsangehörigkeit gewesen, ein Vater von zwei kleinen Kindern.

Ein Behinderter in Not

Der zweite Rettungsfall, bei dem Max Birbaum aktiv geworden ist, spielte sich gemäss diesem Artikel in Magglingen ab. Dort hatte eine Gruppe von Invaliden eine kurze Zeit Ruhe und Erholung gesucht. Einer von ihnen war von einem anderen ins Becken gestossen worden und ging unter. «Er begann wild um sich zu schlagen und sank vor vielen Augen in die Tiefe», heisst es im Artikel. Der Freiburger Rettungsobmann musste erst um das Becken herumgehen, um zum Mann in Not zu kommen.

Der 90 Kilo schwere Mann habe dem Rettenden etliche Schwierigkeiten bereitet. «Nachdem sich aber die ersten Zuschauer von ihrer Erstarrung lösen konnten, kamen sie hinzu und halfen ihm, den Rettling an Land zu bringen», heisst es im Artikel.

Gegenüber den FN hat Max Birbaum zudem zu seinem Einsatz Auskunft gegeben: «Es geht mir bei der Rettung eines Menschen nicht um Medaillen, noch weniger um eine finanzielle Entschädigung. Die Genugtuung, einen Menschen gerettet zu haben, ihn wieder wohlauf zu sehen, ist mir Entschädigung genug. Es liegt zudem in der Natur des Menschen, dass er eine Rettung als eine Selbstverständlichkeit betrachtet und nicht von einer Pflicht ausgeht.» im

 In der Sommerserie«Aus dem Archiv»stöbern die FN in alten Zeitungsbänden und erinnern daran, was in früheren Zeiten für Schlagzeilen gesorgt hat.

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