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Über Jahre im Dienste einer Kleinstgemeinde

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Am 1. Januar 2000 trat Bruno Maurer sein Amt als Ammann der bernischen Gemeinde Clavaleyres an. Wegen der Amtszeitbeschränkung auf vier Legislaturen trat er auf Ende Dezember 2015 zurück. Neuer Gemeindepräsident ist Jürg Truog.

Im März 1987 zog es die Familie Maurer ins Grüne in die Gemeinde Clavaleyres. Zur Vermietung ausgeschrieben war die Wohnung, die sich an gleicher Adresse wie die Gemeindeverwaltung befindet. Bruno Maurer, von Beruf diplomierter Sozialarbeiter, erinnert sich an das Jahr 1999: «Auf Ende 1999 traten vier von insgesamt fünf Gemeinderäten zurück. Schon damals gab es nicht genug interessierte Personen.»

Die Fühler ausgestreckt

Anlässlich des Sturms Lothar am 26. Dezember 1999 gab Bruno Maurer bereits seine erste Order heraus, nämlich, dass niemand die Wälder betreten darf. «Es gab schweizweit 17 Tote in den Wäldern», sagt Maurer. «Bereits zu Beginn der Legislatur machte ich mir Gedanken zur Ortsplanung und darüber, wie eine kleine Gemeinde mit 57 Einwohnern überleben kann.» Viele Junge seien von Clavaleyres weggezogen. In seinem Buch mit dem Titel «Clavaleyres – Die Geschichte einer Kleinst-Gemeinde» von 2007 schreibt Maurer: «Wenn es um die Fusionsfrage geht, taucht auch immer wieder die Frage nach der optimalen Gemeindegrösse auf.» Diese gebe es nicht: «Jede Gemeinde ist einzigartig und jeder Fall muss spezifisch beurteilt werden.»

Der Gemeinderat streckte noch in der ersten Legislatur von Gemeindepräsident Bruno Maurer die Fühler bezüglich einer möglichen Fusion aus. Nun stehen Fusionsgespräche mit Murten in Aussicht. «Allerdings müssen erst noch entsprechende Gesetzesvorlagen durch beide Kantone erarbeitet werden.» tb

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