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Überfällige Belohnung für Ueberstorf

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Obwohl der oft ebenbürtige Liganeuling aus Uebers­torf seinen Kontrahenten Spieltag für Spieltag alles abverlangt, füllt sich das Punktekonto nur schleppend. Nach zuletzt zwei Punkteteilungen in Folge schien sich auch in Romont eine schiedlich-friedliche Lösung abzuzeichnen. Als die meisten die Nullnummer schon eingeplant hatten, schlug es zu vorgerückter Stunde dann allerdings doch noch ein. Diesmal war es kein Nackenschlag für die Sensler, sondern Balsam für die bereits arg strapazierte Ueberstorfer Seele.

Furchtloser Beginn

Nur dem formstarken Gemeindezusammenzug US ­Terre Sainte war es in dieser Saison bisher gelungen, Romont auf heimischem Terrain eine Niederlage zuzufügen. Umso erstaunlicher war es, wie forsch und unbekümmert die Ueberstorfer im schwer einnehmbaren Stade du Glaney von Beginn weg aufspielten. Bereits nach acht Minuten tauchte der umtriebige Marco Fasel vor dem gegnerischen Kasten auf, scheiterte aber am winkelverkürzenden Schlussmann Florian Perler. Wenige Augenblicke später wäre Perler geschlagen gewesen, aber Kevin Portmanns Strahl aus der Ferne landete via Lattenunterkante lediglich auf der Linie (12.).

Auf der Gegenseite gab es derweil weit weniger Gefährliches zu notieren. Zwei harmlose Versuche von Giuseppe Thurnherr aus der zweiten Reihe mussten vorerst als Höhepunkte herhalten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte taute das Heimteam etwas auf. Zunächst bestand Ueberstorfs Torhüter Flavio Jungo – er vertrat den gesperrten Gael Aebischer – in einem Eins-gegen-eins-Duell seinen ersten richtigen Test gegen Loïc Chatagny (33.), und kurz vor dem Pausentee setzte Thurnherr einen Fallrückzieher spektakulär neben das Gehäuse (40.).

«Körperlich und mental bereit»

Die Sense-Unterländer hielten die Quote der gewonnenen Zweikämpfe auch nach dem Seitenwechsel bemerkenswert hoch. Der Tabellenfünfte aus dem Glanebezirk suchte in der Offensive zwar nach Lösungen, doch die Abwehrreihe um den sicheren Flavio Jungo war an diesem Abend schlicht zu abgeklärt. Allerdings tat sich auch Ueberstorf schwer richtig gute Chancen zu kreieren. Die grösste Gefahr ging vom lauffreudigen Fasel aus, der einen Lobball knapp hinters Tor setzte (65.).

Romont-Trainer Christian Villommet liess nichts unversucht und brachte für die Schlussviertelstunde mit Illirjan Mehmetaj den Topskorer der abgelaufenen 2.-Liga-Saison (37 Tore für Avenches). Doch auch er blieb wie seine Kollegen glücklos. Da bewies Daniel Spicher bei seinen Einwechslungen ein deutlich besseres Händchen: Als das Null-zu-null schon fast greifbar zu sein schien, war es der eingewechselte Samuel Schumacher, der Fasel auf die entscheidende Reise schickte. Sein Lauf wurde zwar kurzzeitig unterbrochen, doch nach mehrmaligem Nachsetzen durchbrach der Wünnewiler auch die letzte Abwehrschicht und knallte den Ball unhaltbar in die linke obere Ecke ins Glück. Als verdiente Zugabe gelang dem Stürmer anschliessend sogar noch der Doppelschlag.

Ein sichtlich erleichterter Spicher fand nach dieser späten Belohnung wenig überraschend nur lobende Worte: «Wir waren von der ersten Minute an bereit. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Dieser verdiente Sieg zeigt eigentlich, dass wir in der Tabelle am falschen Ort stehen, da wir mit jedem Team mithalten können.»

Telegramm

Romont – Ueberstorf 0:2 (0:0)

Stade communal du Glaney, Romont. 200 Zuschauer. – SR: Elaian Obada. Tore: 89. Fasel 0:1, 92. Fasel 0:2

CS Romont: Perler; J. Rossier, Bueche (46. S. Rossier), Kolly, De Sousa; Pinto Dos Santos, Schmutz (73. Mehmetaj), Rey, Thurnherr, Ouattara (80. Sieber); Chatagny.

FC Ueberstorf: F. Jungo; Grossrieder, Spicher, Hagi, Gasser; Schneuwly (77. Schorro), Burla (86. Schumacher), Waeber, S. Jungo (87. Boillat); Portmann, Fasel (93. Schafer).

Bemerkungen: Ueberstorf ohne Aebischer, Ritz (beide gesperrt), J. Jungo, Clément, F. Sauterel, Zurlinden (alle verletzt), Kunz (nicht im Aufgebot), Verwarnungen: S. Jungo (45.), S. Rossier (56.), Schorro (93.).

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