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Überflutete Keller und Strassen

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Über 200 Feuerwehrleute waren gestern im Kanton Freiburg im Einsatz. Am häufigsten musste die Feuerwehr in Marly ausrücken. 35 Mann der Feuerwehren Marly und Pierrafortscha kämpften dort gegen die Folgen des heftigen Gewitters. Über 80 Fälle wurden gemeldet, wie Jean-Baptiste Aubry, Feuerwehrkommandant von Marly, auf Anfrage erklärte. Sie wurden vor allem wegen überfluteten Kellern gerufen.Wegen Schlamm war zudem der Verkehr auf der Route de Corbaroche in Marly eingeschränkt. Das Gleiche galt für die Bürglenstrasse zwischen Freiburg und Marly. Dort wurde die Strasse auf rund 100 Metern durch Schutt beschädigt. Auch die Strasse Marly-Tentlingen musste für kurze Zeit wegen umgestürzten Bäumen auf der Strasse gesperrt werden. In Marly kam es beim Friedhof zu einem Erdrutsch, nach dem sich rund 50 Kubikmeter Material gelöst hatte. Während die Strasse zwischen Marly und Bürglen am Abend wieder für den Verkehr frei gegeben werden konnte, muss auf der Verbindungstrasse zwischen Freiburg und Bürglen weiterhin mit Behinderungen gerechnet werden.

Bahnverkehr unterbrochen

Wegen eines Erdrutsches bei Flamatt war der Bahnverkehr auf der Linie Bern-Freiburg unterbrochen. Ein Güterzug war beim Bahnhof Flamatt auf die Erdmassen aufgefahren, Personen wurden dabei aber nicht verletzt. Am Dienstagabend konnte die Strecke mit Einschränkungen wieder in Betrieb genommen werden.Die Arbeiten zur Stabilisierung des Geländes gestalteten sich schwierig, sagte ein SBB-Sprecher. Die Reisenden der Regionalzüge wurden mit Bussen befördert, Intercity-Züge wurden umgeleitet. Bis am Mittwoch-abend ebenfalls mit Bussen befördert wurden Reisende zwischen Flamatt und Laupen. Grund waren Wasserschäden an einer Relaisstation in Laupen.Die Feuerwehr Flamatt war mit 30 Mann im Einsatz. Ihnen eilte auch der Stützpunkt Düdingen mit drei Mann und grossen Absaugpumpen zu Hilfe. Wie Feuerwehrkommandant Andreas Freiburghaus erklärte, seien in Wünnewil-Flamatt rund 12 Keller überflutet worden.

Taverna trat über die Ufer

Betroffen war die Chrummatt. Die SBB-Gleisentwässerung funktionierte angesichts des vielen Wassers nicht mehr und sorgte dort für überschwemmte Keller. Verschiedene Bäche traten zudem über die Ufer. So der Würibach bei der Chrummatt sowie die Taverna und der Oelibach bei Flamatt. Das Bächlein bei der Sensebrücke führte zudem derart viel Geschiebe und Holz mit sich, dass es ebenfalls das Bachbett verliess und eine Wohnung in der Nähe vollständig verschlammte.Laut Andreas Freiburghaus floss sehr viel Wasser von der Autobahn A 12 ab, wodurch Landwirtschaftswege und Strassen unterspült wurden. Sie seien nur noch schwer oder gar nicht mehr passierbar. Die Steigstrasse in Flamatt muss saniert werden und bleibt bis auf Weiteres gesperrt.In Wünnewil litt der Birchacher unter dem starken Regen. Dort vermochte der Boden das viele Wasser nicht mehr aufzunehmen. In der Nacht gingen 50 Liter pro Quadratmeter Regen nieder. So etwas habe er noch nie erlebt, sagte Feuerwehrkommandant und Bauer Andreas Freiburghaus. In Überstorf blieb ein Auto im Schlamm stecken.

Zähringerbrücke überschwemmt

Betroffen war auch die Stadt Freiburg. Auf der Fahrbahn der Zähringerbrücke behinderten rund zehn Zentimeter Wasser den Verkehr. Die Brücke musste am frühen Morgen während rund drei Stunden gesperrt werden. Einzig der Busverkehr war noch gewährleistet. Der Verkehr aus dem Sensebezirk musste umgeleitet werden. Rund 40 Mann der Feuerwehren Freiburg und Givisiez waren im Einsatz. Es gingen rund 50 Schadensmeldungen ein, wie Feuerwehroffizier Jean-Charles Gauch erklärte. Ein Parking an der Route des Vieux-Chênes stand anderthalb Meter unter Wasser.

Fussweg durch das Galterental gesperrt

Zu erheblichen Erdrutschen kam es im Galterental. Die Kantonspolizei registrierte 17 grössere Erd- und Schlammabgänge zwischen 5 und 30 Kubikmetern. Ein Erdrutsch und umgestürzte Bäume haben auch eine Passerelle zerstört. Der Fussweg zwischen Ameismühle und der Stadt Freiburg ist deshalb bis auf Weiteres geschlossen. Angelo Lauper, Bauverwalter der Gemeinde Tafers, geht davon aus, dass der Weg für längere Zeit gesperrt bleiben muss, da die Reparaturarbeiten sehr aufwändig sind.Die Polizei bittet die Hausbesitzer, bei starken Regenfällen die Kanalisationsschächte von angeschwemmtem Material zu befreien.

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