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Übernahme der Sprachkurse geprüft

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Freiburg Die Stiftung als Trägerin der «Vorbereitungskurse auf das Hochschulstudium in der Schweiz» (VKHS), die seit rund 60 Jahren in Freiburg erteilt werden, hatte im September beschlossen, sich mangels weiterer Unterstützung durch Bund und Kantone aufzulösen. Anschliessend gelangte die Schule mit der Bitte an den Staatsrat, gewisse Teile des Schulbetriebs weiterzuführen (die FN berichteten).

In einer Anfrage wollten die Grossräte Olivier Suter (MLB, Farvagny) und Stéphane Peiry (SVP, Freiburg) dann Anfang Oktober vom Staatsrat wissen, inwiefern er bereit sei, gewisse Tätigkeiten weiter zu unterstützen. Es geht dabei insbesondere um die Intensivsprachkurse und -prüfungen sowie den erst vor gut einem Jahr eingeführten Überbrückungsstudiengang zwischen Berufsmatura und Universität (Passerelle Doubs).

In der soeben veröffentlichten Antwort gibt der Staatsrat einmal mehr seinem Bedauern Ausdruck, dass die Kurse nach 2012 nicht mehr weitergeführt werden können. Die Ansicht, dass diese keine Berechtigung mehr haben, kann er auch heute nicht teilen. Er findet es ebenfalls schade, dass die Bemühungen, die Kurse mit Unterstützung der Westschweizer Kantone und des Kantons Bern mit einem beschränkten Angebot weiterzuführen, zu keinem tragfähigen Ergebnis geführt haben.

Wie der Staatsrat den beiden Grossräten Suter und Peiry bekannt gibt, ist er bereit, die Weiterführung des Schulbetriebs zu erwägen und die mit den Intensivkursen und der Passerelle Doubs verbundenen Stellen zu erhalten. So will er prüfen, ob diese beiden Angebote von anderen Bildungsinstitutionen des Kantons übernommen werden können.

Der Staatsrat will hingegen die heutige VKHS-Schule nicht «kantonalisieren». Der Betrieb einer solchen Einrichtung gehöre nicht zu den Aufgaben des Staates. Zudem würde er private Anbieter konkurrieren. Eine Übernahme der Sprachkurse samt Personal durch das Sprachenzentrum der Universität werde aber geprüft.

Für die Benützung des Gebäudes in idealer Lage gegenüber der Uni Miséricorde und neben dem Weiterbildungszentrum hat der Staatsrat bereits sein grundsätzliches Interesse angemeldet. Die Universität bereite gegenwärtig eine Aufstellung ihrer Bedürfnisse vor, um dann ein Dossier unterbreiten zu können. wb

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