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Überprüfung der Anstalten Bellechasse geht weiter

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Autor: Lukas Schwab

Freiburg Infolge einer Anfrage von SVP-Grossrat Werner Zürcher hatte der Staatsrat eine externe Firma damit beauftragt, die Personalführung in den Anstalten von Bellechasse zu untersuchen. Wie die Staatskanzlei gestern mitteilte, hat das Unternehmen kürzlich wie vorgesehen einen Zwischenbericht vorgelegt. «Wie aus dieser ersten Untersuchungsphase hervorgeht, ist der Betrieb der Anstalt gewährleistet und es müssen in Bezug auf die Personalführung keine unverzüglichen Massnahmen getroffen werden», schreibt die zuständige Sicherheits- und Justizdirektion. Dennoch soll nun eine zweite Phase der Überprüfung durchgeführt werden, in der das gesamte Personal der Anstalten angehört wird. Damit komme der Staatsrat der Empfehlung der Experten im Zwischenbericht nach und entspreche gleichzeitig einem Bedürfnis der Direktion der Anstalten.

Karriereplanung überdenken

Bellechasse-Direktor Phillipe Tharin erklärte gestern auf Anfrage, er unterstütze es, dass sich alle Angestellten von Bellechasse gegenüber einer neutralen Stelle äussern könnten. «Ich habe ein reines Gewissen», so Tharin. Falls er jemanden verletzt habe, sei dies sicher nicht mit Absicht geschehen. Durch die Anschuldigungen von Zürcher und die Art und Weise der Vorwürfe habe er sich persönlich verletzt gefühlt. Er ertrage es nicht, wenn man so Politik betreibe. «Ich werde deshalb als Bürger Konsequenzen ziehen und meine Karriereplanung überdenken», so Tharin. Was genau das bedeutet, liess er offen. Es gehe ihm nicht zuletzt darum, die Institution Bellechasse zu schützen.

Schlussbericht abwarten

Grossrat Werner Zürcher erklärte auf Anfrage, er wolle sich im Interesse der Sache nicht zum Entscheid des Staatsrats äussern, die Untersuchung fortzusetzen. «Ich warte den Abschluss der Überprüfung ab», erklärte der Grossrat.

Vorwürfe von Angestellten

Zürcher hatte Anfang März in einer Anfrage an den Staatsrat den Führungsstil Tharins als «diktatorisch» und «nicht korrekt» kritisiert. Der Direktor sei für das schlechte Arbeitsklima in der Strafanstalt verantwortlich. Dies hätten zahlreiche Gespräche, die er mit Angestellten geführt habe, ergeben, schrieb Zürcher. Die Situationsanalyse soll nun zeigen, ob Zürchers Vorwürfe gerechtfertigt sind.

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