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Überraschender Verkauf

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Serono geht an Pharmakonzern Merck

GENF. Mit dem Verkauf vollzieht Konzernchef und Alinghi-Segler Ernesto Bertarelli die zweite Kehrtwende innert eines Jahres: Im vergangenen Herbst schrieb er Serono zum Kauf aus. Da niemand den gewünschten Preis von 19 Mrd. Fr. aufwerfen wollte, rief Bertarelli im Frühling eine aggressive Übernahmestrategie aus.Nun machen die Bertarellis doch Kasse. Merck bezahlt 1100 Fr. pro Serono-Aktie in bar. Die Bertarellis kassieren damit 10,4 Mrd. Franken. Das Angebot, das auch für alle übrigen Aktionäre gilt, liegt um 20 Prozent über dem Schlusskurs vom Vortag von 915 Franken. Am Donnerstag schoss die Aktie zwar um 17,6 Prozent auf 1076 Fr. nach oben, blieb aber unter dem Angebotspreis von Merck.Merck hatte im März 14,6 Mrd. Euro für den Berliner Schering-Konzern geboten, den Zuschlag erhielt aber Bayer für 17 Mrd. Euro. Den nun gelungenen Übernahme-Coup, mit dem Merck zu Europas grösstem Biotechkonzern aufsteigt, beurteilen viele Analysten als teuer. Ernesto Bertarelli sagte vor den Medien in Darmstadt, persönlich spüre er etwas Traurigkeit. Für ihn beginne eine neue Zeitrechnung. Serono werde innerhalb von Merck aber weiterhin eine führende Rolle in der Biotechnologie einnehmen. sda

Bericht und Kommentar auf Seite 13

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