Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Überrascht über den Sitzverlust der SP

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ursula Schneider Schüttel, Ihre Partei, die SP, hat im Nationalrat einen Sitz verloren, Sie wurden abgewählt. Wie geht es Ihnen?

Ursula Schneider Schüttel:Ich bin natürlich enttäuscht. Vor allem darüber, dass die SP zugunsten der SVP einen Sitz verloren hat. Die SVP zeigt Probleme auf, ohne Lösungen anzubieten, und macht trotzdem mehr Stimmen als wir, obwohl wir Lösungen suchen und aufzeigen.

 

 Hat der Sitzverlust Sie überrascht?

Ja, doch. Dass die SVP einen zweiten Nationalratssitz holen würde, damit habe ich gerechnet. Doch bin ich eher davon ausgegangen, dass dies auf Kosten der CVP gehen würde. Dass am Schluss wir den Sitz verloren haben, hat mich überrascht. Die CVP war in den letzten Wochen sehr präsent und hat Terrain gutgemacht.

 

 Wurden Sie abgewählt, weil Sie im französischsprachigen Kantonsteil zu wenig wahrgenommen werden?

Das kann eine Rolle spielen. Eigentlich sollte die Muttersprache nicht ausschlaggebend sein, doch sprechen die Medien lieber mit Muttersprachlern–und so bin ich weniger präsent in den französischsprachigen Medien.

 

 Welche weiteren Gründe sehen Sie für Ihre Abwahl?

Das ist vor allem der Sitzverlust der SP. Alle drei Bisherigen der SP haben gute Resultate erreicht; Valérie Piller Carrard und ich sind nur wenige Stimmen voneinander entfernt. Deshalb suche ich den Fehler nicht bei mir persönlich.

 

 Sie werden als stille Schafferin bezeichnet. Bereuen Sie es nun, dass Sie nicht öfter in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht haben?

Ich weiss nicht, ob das etwas ausmacht. Aber ich habe gerade in diesem Jahr gemerkt, dass es bei Ratings auch wichtig ist, ob man sich vordrängelt oder nicht. Ich könnte in diesem Bereich sicher noch etwas mehr machen. Zugleich zeigt sich immer wieder, dass gute Arbeit geschätzt wird.

 

 Werden Sie sich als Vize-Stadtpräsidentin von Murten nun mehr in Ihrer Gemeinde engagieren?

Ich habe mich in Murten immer schon stark engagiert. Nun werde ich wohl eher etwas mehr Zeit für mich haben. Zuerst stehen aber am 8. November die Gemeindewahlen in Murten an, das gibt zu tun. Nicole Jegerlehner

Mehr zum Thema