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Überreste der Brände sind entsorgt

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Aufräumarbeiten auf dem Schwyberg

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX (Text) und ALDO ELLENA (Bilder)

Emsiges Treiben herrsche in den letzten Tagen auf der Kuppe des Schwybergs, in der Nähe der ehemaligen Bergstation der Sesselbahn. Drei Mann der Gemeinde-Equipe waren damit beschäftigt, die Überreste der verschiedenen Hütten und Materialdepots zu räumen, die Anfang Februar bei einem Brand zerstört worden waren.

Holz, Eisen und Bauschutt

Das Material wurde eingesammelt und sortiert. Insgesamt haben die Männer zwischen drei und vier 20-Kubikmeter-Container an Holzresten zusammengetragen, dazu zwei 10-Kubikmeter-Behälter mit Eisen sowie etwa sieben Kubikmeter vermischtes Abbruchmaterial mit Eternit usw. Wie Gemeindeförster und Bauamtleiter Pascal Jungo erklärte, sind die Arbeiten mit einer Forstmaschine, einem Unimog und einem Traktor mit Anhänger ausgeführt worden.Die Aufräumaktion geht auf einen Räumungsbefehl der Gemeinde Plaffeien zurück. Sie hatte die Besitzer im Mai aufgefordert, die Reste der Brandherde – drei Materialhäuschen der Skilifte Güger, Tirliberg sowie der Sesselbahn und einen Holzstapel in der Nähe der Restaurantruine – zu entsorgen.Später stellte sich heraus, dass die Brandreste beim Güger zu Lasten der Gemeinde Plaffeien gehen, da das Baurecht für dieses Objekt seinerzeit nicht an die neuen Besitzer überschrieben worden war.Deshalb haben Gemeinde und die Promotoren des Schwyberg-Projekts sich geeinigt, die Altlasten gemeinsam zu entsorgen und die Kosten aufzuteilen.In Absprache mit den Verantwortlichen der Bahngesellschaft ist die Aufräumaktion auch auf gewisse Bereiche der Bauruine des ehemaligen, vom Lothar zerstörten Restaurants ausgedehnt worden, wie Pascal Jungo ausführte. Der hölzerne Verbindungssteg zwischen der Bergstation und dem Restaurant war baufällig und einsturzgefährdet.Die Arbeiten konnten erst jetzt in Angriff genommen werden, weil sie nur bei schönem und trockenem Wetter ausgeführt werden können. Die Entsorgung der Altlasten im morastigen Boden wäre sonst zu aufwendig gewesen. Trotz der Baumaschinen war viel Handarbeit gefragt, um die zerstreuten Abfallteile zusammenzutragen.

Eine Brandruine bleibt vorerst

Die Überreste der ebenfalls abgebrannten oberen Tirliberghütte (FN vom 14. September) wurden nicht geräumt. Dies war nicht Gegenstand der gegenseitigen Vereinbarung. Zudem wäre der Zugang zu dieser Ruine schwieriger gewesen als zu den Überresten auf dem Schwyberg.

Masten kommen nach Rumänien

Noch bis nächste Woche läuft der Räumungsbefehl der Gemeinde Plaffeien für die beim Gebäude der Talstation Schwyberg gelagerten Gondeln sowie die Masten entlang der Strasse. Die Verantwortlichen der Bahngesellschaften hatten bei einem Treffen Mitte September zugesagt, sie bis zu den Herbstferien zu räumen. Die Masten sollen nach Rumänien transportiert werden.

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