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Überstorf findet die richtigen Antworten

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Die Ausgangslage fürs Derby vom Samstag war geradezu optimal: Der FC Überstorf näherte sich mit drei Spielen ohne Niederlage in Serie rechtzeitig zur entscheidenden Phase der Saison seiner Topform an. Die Stulz-Elf aus Kerzers auf der anderen Seite vermochte im letzten Ligaspiel endlich den ersten Sieg 2013 einzufahren. Wer würde es nun schaffen, den Schwung in diese wichtige Partie mitzunehmen?

Umstrittener Handelfer

Während langer Zeit war man als Zuschauer geneigt, diese Frage mit «Keiner» zu beantworten. Die ersten zwanzig Spielminuten waren ereignisarm. Überstorf hatte beim Zweikampfverhalten die Nase vorne, Kerzers agierte in der Offensive druckvoller.

Richtig gefährlich wurde es erst nach einer halben Stunde, als Keeper Gael Aebischer einen strammen Freistoss von Lindim Etemi an die Querstange lenkte. Auch die nächste Chance gehörte den Hausherren, doch Ken Krähenbühl hatte den Ball nach einer Energieleistung von Simon Guggisberg auf dem schwächeren rechten Fuss und verfehlte. So fiel das Führungstor für das Heimteam kurz vor der Pause dank einer Standardsituation: Nach einem Handspiel eines Überstorfers im oder am Strafraum und längeren Diskussionen über den Tatort entschied Schiedsrichter Philippe Clerc auf Penalty. Schütze Etemi fand zwar in Aebischer seinen Meister, doch Guggisberg versenkte den Abpraller.

Fünf turbulente Minuten

Nun war die Partie so richtig lanciert, denn kaum waren die Mannschaften nach der Pause wieder auf dem Platz, da ging es Schlag auf Schlag: Erst erzielte Marc Riedo den schnellen Ausgleich, im Gegenzug brachte Vasco Gonçalves seine Farben nach einem Freistoss erneut in Front.

Nach zwei weiteren Topchancen des Kerzerser Sturmduos kamen die Gäste schrittweise besser ins Spiel. Für ihre engagierte und charakterstarke Leistung belohnten sie sich aber erst nach mehr als einer Stunde, als Nicolas Bosson platziert und flach zum 2:2 traf. Nur drei Minuten später stand es bereits 2:3, der Überstorfer Captain Kevin Portmann hatte gewohnt dynamisch-kraftvoll reüssiert, allerdings hatte sich ihm auch kein Verteidiger in den Weg gestellt.

Damit stand auch schon das Schlussresultat. Zwei Phasen in der zweiten Halbzeit–insgesamt bloss fünf Minuten–, in welchen ganze vier Tore fielen, sollten entscheidend sein. Das Heimteam liess sich in der Schlussphase zwar nicht hängen, im Strafraum wurde es aber zu selten brenzlig. Unmittelbar vor Abpfiff musste Aebischer doch noch rettend eingreifen (89.) und hatte bei seiner einzigen Unsicherheit Glück, dass Krähenbühls Kopfball das Tor verfehlte (91.). Letztlich nahmen die sich nie aufgebenden Sensler die drei Punkte verdientermassen mit nach Hause, während viele Kerzerser den vergebenen Chancen nachtrauerten.

 «Gewisser Schlendrian»

 So auch der Kerzerser Trainer Bruno Stulz: «Das war heute generell zu wenig: Defensiv sind wir schlecht gestanden und kamen immer zu spät, nach vorne ging es nur langsam. Zudem war ein gewisser Schlendrian zu beobachten. Am Dienstag im Pokalhalbfinale müssen wir eine ganz andere Einstellung zeigen.»

 Zufriedener war selbstredend Überstorfs Trainer Stefan Brülhart. «Wir glauben immer daran, dass wir einen Match noch drehen können. Zudem erzwingen wir jetzt unser Glück, was uns in der Vorrunde noch nicht gelungen ist. Der Ligaerhalt ist wohl gesichert, nun können wir befreiter aufspielen. Wir bleiben aber hungrig und werden auch in Murten auf Sieg spielen.»

Telegramm

Kerzers – Überstorf 2:3 (1:0)

Erli–109 Zuschauer.–SR: Philippe Clerc.

Tore:43. Guggisberg 1:0 (Pen.); 47. M. Riedo 1:1; 49. Gonçalves 2:1; 70. Bosson 2:2; 73. K. Portmann 2:3.

FC Kerzers:Siffert; Spycher, Flühmann, Kaltenrieder, Perler (80. Tanner); Gonçalves (74. Fux), Stoll (80. Caraccio), Pfister, Etemi; Guggisberg, Krähenbühl.

FC Überstorf:Aebischer; Von Niederhäusern, A. Portmann, Bertschy, Hagi; M. Riedo (86. Zbinden), D. Riedo (91. Adank), Spicher, J. Jungo; K. Portmann, Bosson (81. Waeber).

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