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Überstorf fordert den Meister

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Das ausgezeichnete Spiel, das die Teams am Samstag präsentierten, war beste Propaganda für den Fussball. Hier der neue 2.-Liga-Meister mit seinen technischen Fähigkeiten, dort der FC Überstorf mit einer taktischen Meisterleistung. Hinzu kamen zwei glänzend disponierte Torhüter, die mit ihren Paraden bis zum Schluss jeglichen Spielausgang offen hielten.

Nach Spielschluss durfte Joel Lauper als Spielführer des FC Richemond aus den Händen des Verbandspräsidenten Benoît Spicher den begehrten Meisterpokal in Empfang nehmen. In der Vorrunde vermochten Romont und Ursy noch knapp mitzuhalten. Die Heimspiele am Sonntagmorgen auszutragen war allerdings dem neuen Trainer Turgut Aktag stets ein Dorn im Auge, und er hat die 50-jährige Tradition der sonntäglichen Morgenspiele kurzerhand abgeschafft. Dieses Vorgehen habe sich insofern gelohnt, als bei den zwölf Heimspielen zehn Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage eingefahren wurde, stellte Aktag mit grosser Befriedigung fest. Mit dem Aufstieg in die interkantonale 2. Liga wird es auf dem Guintzet auch weiterhin keine sonntäglichen Morgenspiele geben.

Taktische Meisterleistung

Richemond war insofern gewarnt, weil eine der drei Saisonniederlagen im Oktober ausgerechnet in Überstorf bezogen wurde (0:2). Trainer Stefan Brülhart hat es auch diesmal verstanden, seine Leute im taktischen Bereich ausgezeichnet auf den übermächtigen Gegner einzustellen. Er scheute sich auch nicht, den 17-jährigen Sven Jungo mit der Startformation einlaufen zu lassen. Gegen Richemond zu spielen habe ihn nicht sonderlich nervös gemacht, meinte der B-Junior. Den Senslern gelang es sehr gut, dem technisch und spielerisch überlegenen Gegner weder Raum noch Zeit zu gewähren, um sein gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen. Mit weiten Bällen wurde das Mittelfeld schnell überbrückt, wodurch Joël Jungo und Kevin Portmann immer wieder zu guten Möglichkeiten kamen. Mit einem solchen Angriff gelang den Gästen durch Kevin Portmann nach zwanzig Minuten etwas überraschend die Führung. Allerdings ging diesem Tor eine klare Abseits-stellung voraus. Richemond brauchte zehn Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen, während denen Portmann mit einem Lattenknaller nahe am zweiten Treffer stand. Nach einer guten halben Stunde wurde der Ausgleich aber doch Tatsache. Die Einheimischen kombinierten sich lehrbuchmässig wie durch Butter durch die gesamte Hintermannschaft, und Rendon Cerezo schloss diese Aktion per Kopfstoss erfolgreich ab.

Kurz nach Wiederbeginn kam Sven Jungo nach einem schnell ausgeführten Freistoss von Patrick Schmutz zu einer guten Chance, und Joël Waeber setzte einen Kopfstoss knapp neben das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Richemond durch Maxime Mason der insgesamt verdiente Siegestreffer. Trainer Brülhart war mit seinen Leuten sehr zufrieden. «Schade, dass wir die Führung nicht in die Pause mitnehmen konnten. Richemond hat den Sieg verdient, aber es ist uns gelungen, sie bis zum Schluss zu fordern.»

 

Richemond – Überstorf 2:1 (1:1)

Guintzet. 125 Zuschauer. SR: Gothuey.Tore: 21. Portmann 0:1. 33. Cerezo 1:1. 75. Mason 2:1.

FC Richemond: Kalukemba;Vaz da Veiga, Lauper, Akdag, Laufer; Yatik (54. Cinalli), Dombele (66. Thurnherr); Teixeira, Cerezo (72. Djodji); Mason, Pereira.

FC Überstorf: Aebischer; Patrick Schmutz (83. Gasser), Boillat, David Schmutz, Perler; Waeber (72. Schumacher), Zurlinden, Spicher, Sven Jungo (72. Küpfer), Joel Jungo; Portmann.

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