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Überstorf wird vertröstet, soll aber weniger lang warten als geplant

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Autor: karin aebischer

Überstorf wie Bösingen haben im Vorfeld alles daran gesetzt, dass die Stiftung Altersheim St. Wolfgang (bald nur noch «Stiftung St. Wolfgang») ihnen den Vorrang für den Bau des nächsten Pflegeheims gibt (die FN berichteten). Der Evaluationsausschuss hatte sich für Bösingen entschieden und die Stiftungsversammlung gestern Mittwochabend schliesslich auch. «Dieser Entscheid freut uns sehr. Er bestätigt unsere Aufbauarbeit, dessen Grundlage das Alterskonzept ist», erklärte der Bösinger Stiftungsrat Daniel Wyder kurz nach der mit Spannung erwarteten Entscheidung.

Diese sei dem Evaluationsausschuss nicht leicht gefallen, beide Dossiers hätten die Anforderungen bestens erfüllt, wie der Vizepräsident Daniel Brunner ausführte. Man habe also versucht, Zusatzkriterien herbeizuziehen. Bösingen sei zum Beispiel vom Einzugsgebiet her gewichtiger. Der zeitliche Abstand von zwei statt drei Jahren (2012 und 2014) sei kein Zückerchen für Überstorf, sondern realistisch.

Nur Gewinner

«Wir gehen heute Abend alle als Gewinner nach Hause», betonte der Präsident der Stiftung, Rolando Bevilacqua. «Wir haben einen Pakt geschlossen und lassen Überstorf nicht hängen», erklärte er weiter, als die Überstorfer ihre Bedenken dazu äusserten, ob das Geld für das fünfte Pflegeheim dann auch noch reichen würde. Zudem erklärte er, dass der Architektur-Wettbewerb der Heime parallel laufen werde, und versicherte den um die Finanzen besorgten Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten, dass man alles daran setze, in finanzieller Hinsicht vorsichtig zu planen. Er erinnerte aber auch an den Auftrag der Stiftung, den pflegebedürftigen Betagten dort, wo ihre Wurzeln sind, genügend Pflegeheim-Plätze anbieten zu können.

Weiter hat der Stiftungsrat das Investitionsbudget in der Höhe von 262 000 Franken und das Betriebsbudget, das bei einem Aufwand und Ertrag von rund 17 Mio. Franken einen Jahresgewinn von 37 300 Franken vorsieht, einstimmig genehmigt. Ebenfalls angenommen wurden die neuen, überarbeiteten Statuten der Stiftung sowie das angepasste Geschäftsreglement.

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