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Überstorfs Budget ist positiv

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Ist ein bis zur Hälfte gefülltes Glas halb leer oder halb voll? In den Augen des Überstorfer Ammanns Hans Jörg Liechti (CSP) ist es halb voll – jedenfalls in Bezug auf die Gemeindefinanzen. Denn er konnte den 52 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern am Mittwoch an der Gemeindeversammlung ein positives Budget 2017 präsentieren – dies nach Verlusten in den Jahren 2010 bis 2012. Der Voranschlag 2017 sieht einen Einnahmenüberschuss von 123 000 Franken vor, dies bei Einnahmen von 8,68 Millionen und Ausgaben von 8,55 Millionen Franken. Das Eigenkapital hat sich per Ende 2015 auf 579 000 Franken erhöht. Dies erfordere weiterhin Überschüsse in den Jahresrechnungen, um das Eigenkapital stärken zu können. Gerhard Schmutz, der Präsident der Finanzkommission ­(Fiko), beantragte die Zustimmung zum Budget, und die Bürger stimmten diesem auch einstimmig und diskussionslos zu.

Die Versammlung genehmigte auch einen Kredit von 140 000 Franken für die Umrüstung auf LED-Strassenlampen. Damit können gemäss Gemeinderat Gerhard Lehmann (CVP) 62 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr eingespart werden, was dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von 14 Einfamilienhäusern entspricht. Einstimmig Ja sagten die Bürger auch zum Kredit von 85 000 Franken für die Sanierung der Gemeindestrasse Ober­mettlen-­Brug­acher im Bereich der Hohlen.

Halle für weitere 15 Jahre

Der Finanzplan der Jahre 2017 bis 2021 sieht Investitionen von rund 9,4 Millionen Franken vor. Der finanzielle Spielraum bleibt angesichts der tiefen Eigenkapitalbasis eng. 2021 beträgt diese gemäss Planung rund 716 000 Franken. Fiko-Mitglied Urs Wyssbrod sagte, dass sich die Finanzkommission angesichts der Zahlen des Finanzplans einen noch rigoroseren Sparwillen wünsche.

Die sieben Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stellten der Versammlung die Legislaturziele ihrer Ressorts vor. Gemeinderat Bruno Riedo (SVP) informierte zum Schluss auch über die angestrebte Minimalsanierung der alten Turnhalle und die Neugestaltung der Umgebung der Halle. Für diese beiden Projekte sind zwei Planungskommissionen eingesetzt worden. Um 15 Jahre soll die Teilsanierung der Halle deren Nutzung als Spielhalle verlängern. Die Kosten für diese Sanierung liegen gemäss Riedo aus heutiger Sicht bei rund einer Million Franken. Für die Zukunft der Hallen und Mehrzweckanlagen in Überstorf blieben mit dieser Variante alle Optionen offen. Die alte Turnhalle soll je nach Projektverlauf bereits im Sommer 2017 oder dann im Sommer 2018 saniert werden – je nachdem, ob die Gemeindeversammlung im Mai oder im Dezember 2017 darüber befinden kann. Die Umgebungsgestaltung ist für Sommer 2018 geplant.

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