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Üble Schurken in Mönchskutte

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In geradezu unerträglicher Dichte kommen sexuelle Verfehlungen von römisch-katholischen Priestern und Laienbrüdern, die sich in Heimen, in Schulen und in Krippen schamlos an Kindern sexuell vergangen haben, ans Tageslicht. In den USA, in Chile, in Irland, in Italien und in der Schweiz sind Fälle bekannt geworden, die einen aus Ekel und Abscheu aus den Socken hauen.

Soeben ist ein besonders gravierender Fall einer Gehörlosenschule in Verona (I) publik geworden, der an sexueller Brutalität und Niedertracht seinesgleichen sucht. Über Jahrzehnte haben Mönche gehörlose Buben aufs Verwerflichste sexuell malträtiert. Schreien habe nicht geholfen, da die gehörlosen Gespanen die Missbrauchsopfer nicht hören konnten.

Der Papst hat angekündigt, dass inskünftig Nulltoleranz in Sachen Pädophilie durchgesetzt werde. Doch sie wird nicht verschwinden. Die katholische Sexualmoral ist auf absolute Enthaltsamkeit ihrer Priester und Ordensleute ausgerichtet. Keine Onanie und kein Sex zwischen Männern und zwischen Frauen heissen die Regeln, die nach wie vor von der Kanzel verkündet werden. Doch wie viele priesterliche Verkünder hängen obskuren pädophilen Lusthandlungen nach? Wie soll das ein junger, vitaler Mann auch durchstehen? Unmöglich.

Auch das Zölibat muss fallen, damit es priesterlichen Kinderschändern nicht mehr gelingt, sich in der Mönchskutte mit aufgesetztem Heiligenschein zu verstecken. Wer sich weiterhin an Kindern vergeht, wird gnadenlos vor den Staatsanwalt gezerrt, der ihn der Justiz zuführt.

Am 16. Januar 1841 hat der Kanton Aargau auf Antrag des katholischen liberal-radikalen Grossrats Augustin Keller beschlossen, sämtliche Klöster auf dem Kantonsgebiet aufzuheben, weil sich die Katholiken politisch quergestellt hatten. Er begründete sein Vorhaben mit dem historisch drapierten Satz: «Wo der Schatten eines Mönchs fällt, wächst kein Gras mehr». Das gilt sicher nicht bei allen Mönchen, aber ganz bestimmt bei diesen übergriffigen Übeltätern.

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