Der Ueberstorfer Joel Waeber (l.) rückt Kerzers-Spieler Yves Schlapbach auf die Pelle.
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Ueberstorf lässt Kerzers keine Chance

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Während der Woche hatte Kerzers mit dem Sieg im Sechzehntelfinal des Freiburger Cups gegen Schönberg für positive Nachrichten gesorgt, während Ueberstorf gegen Matran überraschend ausschied. In der Meisterschaft haben die Sensler jedoch einen Lauf und besiegten gar Leader Châtel- St-Denis. Damit war Ueberstorf in diesem Deutschfreiburger Derby der 2. Liga klar zu favorisieren, auch wenn Kerzers zuletzt ebenfalls erfolgreich war.

Ueberstorfs starke Offensive

Um es vorwegzunehmen, Ueberstorf liess dem Gastgeber in einer recht einseitigen Partie kaum eine Möglichkeit, etwas zu holen. Die Gäste waren in fast allen Belangen überlegen und liessen das Team von Trainer Marc Flühmann gar nicht erst sein Spiel machen. Kerzers war ob dem frühen Pressing seines Gegners wohl überrascht und konnte nicht genügend dagegenhalten. Bei Ueberstorf imponierte das Offensivtrio mit dem zurückhängenden Mathias Schneuwly sowie den beiden Stürmern Marco Fasel und Fabio Fürst. Dieses Trio war auch für die vier Tore zuständig. Mit einem Doppelschlag nach einer Viertelstunde verzeichnete Ueberstorf einen sehr guten Start. Nach einem Abpraller der Heimabwehr reagierte Fabio Fürst am schnellsten und brachte seine Farben in der 14. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später bediente der gleiche Spieler den frei stehenden Marco Fasel, der nur noch einschieben musste – Kerzers-Torwart Nicolas Haas war chancenlos, wurde aber auch etwas im Stich gelassen. Damit war die Aufgabe für Kerzers nun umso schwieriger, denn danach kontrollierte der Gast das Spiel über weite Strecken. Das Heimteam kam vor der Pause zu keiner einzigen echten Torchance – anders Ueberstorf, das kurz vor der Pause wieder durch Fasel den dritten Treffer erzielte. Das war wohl schon die Vorentscheidung.

In der zweiten Halbzeit kam Kerzers etwas mehr auf, und die Partie war ausgeglichener. Ein Treffer der Seeländer hätte zumindest wieder etwas Spannung ins Spiel gebracht. Das geschah aber nicht, und nach einer Stunde machte Mathias Schneuwly mit dem vierten Ueberstorfer Tor alles klar. Auch der Ehrentreffer blieb den Seeländern verwehrt, als Goalie Flavio Jungo einen Hammer von Colin Rytz mit einer Parade um den Pfosten drehte. Ein Tor hätte Kerzers aufgrund der aufopfernden und kämpferischen Leistung allemal verdient.

Eine der Teamstützen beim FCÜ ist sicherlich Captain Luca Hagi, der sichtlich zufrieden war: «Dieser Sieg ist definitiv eine Erleichterung nach dem Cup-Out während der Woche. Heute waren wir mit dem Kopf bei der Sache, deshalb wohl auch die frühe und beruhigende Führung, die wichtig war. Denn bei Kerzers weiss man nie. Nur ein Tor, und schon sind sie wieder da, doch wir wussten dies zu verhindern und holten uns so diesen verdienten Sieg.»

Telegramm

Kerzers – Ueberstorf0:4 (0:3)

Erli. – 220 Zuschauer. – SR: Vincent Robin.

Tore: 14. Fürst 0:1. 16. Fasel 0:2. 45. Fasel 0:3. 62. Schneuwly 0:4.

FC Kerzers: Haas; Goncalves, Etter, Stoll, Willa; Leite (57. Boschung), Cloux (70. Azizi), Hubacher (70. Schlapbach), Guggisberg (39. Rytz), Ajdaroski (57. Schwander), Fuchs

FC Ueberstorf: Jungo; N. Sauterel , Hagi, Waeber, Geissbühler (46. F. Sauterel); J. Jungo, Boillat, Schumacher, Schneuwly; Fürst (77. Chandaras), Fasel (69. Schmutz).

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