Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ueberstorf setzt auf bewährte Kräfte

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seine Premiere in der 2. Liga interregional hat der FC Ueberstorf erfolgreich hinter sich gebracht: 17 Punkte bei nur 17 Gegentreffern sind eine Vorrundenbilanz, wie man sie nicht unbedingt von einem Aufsteiger erwarten darf. Nach einem guten Saisonstart musste das Team von Daniel Spicher sechs Runden untendurch, ehe es sich wieder fing und gross auftrumpfen konnte. Dank drei Siegen und drei Unentschieden in den letzten sechs Begegnungen vor der Winterpause liegt Ueberstorf auf dem achten Tabellenplatz, mit fünf Punkten Vorsprung auf den Strich. «Mit der Punkteausbeute und den Leistungen sind wir zufrieden», blickt Trainer Spicher mit einem guten Gefühl auf die Vorrunde zurück.

Keine Wechsel im Kader

Vieles spricht dafür, dass es für die Sensler in der heute beginnenden zweiten Saisonhälfte ähnlich erfolgreich weitergehen könnte. Denn Spicher ist es gelungen, sein Team komplett beisammenzuhalten. «Obwohl einige Spieler Angebote von anderen Vereinen bekommen haben, mussten wir keinen Abgang verkraften», sagt der 36-Jährige. «Wir mussten bei keinem Spieler gross Überzeugungsarbeit leisten, damit er bei uns bleibt. Das darf man durchaus als positives Zeichen werten.»

Weil Ueberstorf in der Winterpause auch keinen Zuzug getätigt hat, kann Spicher, der seinen Vertrag beim FC Uebers­torf kürzlich um eine Jahr bis Ende Saison 2019/20 verlängert hat, mit einem bestens eingespielten, gut harmonierenden und defensiv starken Team zur Rückrunde antreten. «Die Philosophie des Clubs ist es, keinen Spieler zu bezahlen und auf eigene Junioren zu setzen, anstatt Auswärtige zu holen. Es ist also durchaus im Sinn des FC Ueberstorf, dass wir mit der gleichen Mannschaft weitermachen.»

Eine Verstärkung gibt es dennoch zu vermelden: Joel Jungo ist zwar kein Neuzugang, aber ein verheissungsvoller Rückkehrer. Der 26-jährige Mittelfeldspieler, der in der Vorrunde verletzungsbedingt nicht zum Einsatz gekommen war, ist wieder fit. Joel Jungo war in der letzten Saison mit zehn Treffern hinter Kevin Portmann zweitbester Torschütze seines Teams gewesen und hatte damit einiges zum Aufstieg des FC Ueberstorf beigetragen. «Die Rückkehr von Joel ist positiv und eröffnet mir zusätzliche Optionen», freut sich Spicher.

«Auf Rückstände besser reagieren»

Anfang Februar hat der Coach seine Mannschaft zum Trainingsstart gebeten. Die zwei wöchentlichen Trainingseinheiten hat Ueberstorf auf dem Kunstrasen in Freiburg absolviert. Letzte Woche feilte die Mannschaft in einem Trainingslager auf Gran Canaria an den letzten taktischen Details. «In der Vorrunde haben wir immer verloren, wenn wir in Rückstand geraten sind. Auf solche Situationen müssen wir besser reagieren», sieht Spicher Verbesserungspotenzial für sein Team. Zudem habe man viele Standardsituationen trainiert. «Mit der Vorbereitung bin ich insgesamt zufrieden. Die Trainingspräsenz der Spieler war wegen Ferien und kleineren Verletzungen zwar nicht immer optimal, als Trainer in einer Amateurliga ist man sich dies aber gewohnt.»

Dafür hätten seine Spieler ein individuelles Programm erhalten, mit dem sie während der Winterpause zu Hause Aus­dauer, Kraft und Schnellkraft trainieren sollten, sagt der Trainer. «Das Programm haben nicht alle gleich gewissenhaft befolgt, einige waren beim Trainingsstart nicht ganz so fit wie vorher. Inzwischen haben wir aber alle wieder auf Vordermann gebracht», versichert der Coach mit einem Schmunzeln.

Die Resultate der Vorbereitungsspiele unterstreichen Spichers Aussage nur teilweise. Gegen den FC Breitenrain aus der Promotion League verloren die Ueberstorfer 1:6, gegen Freiburg (1. Liga) zogen sie mit 1:2 den Kürzeren und beim U18-Nachwuchs von YB tauchten sie 1:4. «Man darf Vorbereitungsspiele nicht überbewerten, und die Niederlagen sind alle gegen starke Gegner zustande gekommen», relativiert Spicher. Mit Fortdauer der Vorbereitung habe sich sein Team gesteigert und zuletzt wirklich gute Leistungen gezeigt. «Man hat gespürt, dass der Konkurrenzkampf um die Plätze für das Startspiel im Gang ist und dass jeder spielen will.»

Sechs-Punkte-Spiel

Zum Rückrundenstart tritt Ueberstorf heute (16 Uhr) beim FC Echichens an. Gegen die Waadtländer aus dem Distrikt Morges hat der Aufsteiger bei seinem allerersten 2.-Liga-inter-Auftritt mit 7:1 gewonnen. «Unser Sieg ist da zu hoch ausgefallen, und Echichens brennt sicherlich auf Re­vanche», sagt Daniel Spicher. «Das Team hat sich zudem mit fünf, sechs neuen Spielern verstärkt und wird uns alles abver­langen.»

Gegen Echichens strebt Uebers­torf den Sieg an. «Es ist eines jener Sechs-Punkte-Spiele, die man auf keinen Fall verlieren darf», sagt der Trainer. Tatsächlich könnten sich die Sensler mit einem Erfolg über das elftplatzierte Echichens vom Strich weiter absetzen und sich im Mittelfeld der Tabelle installieren. Genau das ist das Ziel des Aufsteigers für die Rückrunde. «Es wäre schön, wenn wir unsere Punkte verdoppeln und die Saison im Mittelfeld beenden könnten», sagt Spicher. «Als Aufsteiger mit fünf Punkten Vorsprung auf den Strich schauen wir tendenziell aber mehr nach hinten als nach vorne.»

2. Liga interregional

Heute Samstag

Echichens – Ueberstorf 16.00

Düdingen – Colombier 16.30

Terre Sainte – Le Locle 17.30

Thierrens – La Tour/Pâquier 18.00

Morgen Sonntag

Farvagny – Sarraz-Eclépens 14.30

Payerne – Portalban/Glett. 14.30

Vallorbe – Romont 14.30

«Als Aufsteiger schauen wir tendenziell mehr nach hinten als nach vorne.»

Daniel Spicher

Trainer FC Ueberstorf

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema