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UH Freiburg vom Leader geschlagen

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In einer lange vorsichtig geführten Partie verlor Freiburg gegen die disziplinierten Oltener mit 4:8. Vor gut gefüllten Rängen gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, als es das Resultat vermuten lässt. Freiburg setzte am Schluss alles auf eine Karte und kassierte die letzten beiden Treffer ins leere Tor.

Undisziplinierte Freiburger

Die beiden Mannschaften starteten verhalten und waren bedacht auf einen kontrollierten Spielaufbau. Die Spannung war deutlich zu spüren, Olten Zofingen konnte mit einem Sieg den Aufstieg in die NLB sicherstellen und für Freiburg stand die Verteidigung des zweiten Tabellenrangs auf dem Spiel. Entsprechend wenige Torszenen wurden im ersten Spielabschnitt verzeichnet. Dennoch gelang Olten der Führungstreffer zum 0:1.

Gleich nach Wiederanpfiff fiel das 0:2. Nach einem Weitschuss reagierte der Stürmer am schnellsten. Die Freiburger erwachten erst mit der Möglichkeit, in Überzahl einen Treffer zu erzielen. Diese Chance liessen sie sich nicht entgehen und nutzten gleich zwei aufeinanderfolgende Strafen zum Ausgleich aus. Weniger erfolgreich agierten die Freiburger kurze Zeit später im Powerplay, als sie durch einen Shorthander in Rückstand gerieten. Die Hausherren reagierten und glichen noch vor der Pause wieder aus.

Der letzte Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Foul am davonstürmenden Oltener entschieden die Schiedsrichter auf Penalty, der dann auch verwertet wurde. Freiburg lag damit erneut zurück und mobilisierte alle Reserven, um dieses Handicap wettzumachen. Als Olivier Müller zum Ausgleich traf, währte die Freude allerdings nur sehr kurz. Wenige Sekunden später schob der alleinstehende Stürmer zum 4:5 für Olten ein. Dieses Tor entschied die Partie, denn es brach die Moral der Freiburger. Diese nahmen sich durch Undiszipliniertheiten selber die Möglichkeit, den Gegner nochmals unter Druck zu setzen.

Im Oberland nichts Neues

Ärgera lässt die eigenen Zuschauer weiter auf den ersten Heimsieg warten. Wie schon oft in dieser Saison begannen die Freiburger stark und gingen durch Käser in Führung. Auch auf den Ausgleich folgte unmittelbar die erneute Führung durch Blanchard. Die Gastgeber schienen sicher im Sattel zu sein, und so waren die Gedanken bereits früh in der Pause – zu früh. Das Heimteam kassierte neun Sekunden vor der Pause den ärgerlichen Ausgleich zum 2:2. Das Mitteldrittel war ein Trauerspiel. Dies lag nicht nur daran, dass es mit 0:4 verloren ging. Schlimmer war, dass sich weder Geist noch Körper der Sensler gegen die drohende Niederlage stemmten: Ohne Kampfgeist und Konzept tauchte Ärgera völlig unter. Das Spiel war bereits nach 40 Minuten beim Stand vom 2:6 entschieden und war der 1. Liga nicht würdig.

Im letzten Drittel verschönerten Nösberger und J. Köstinger nur noch das Endresultat von 4:7. Zu mehr reichte es nicht, denn die Chancenauswertung war mindestens so traurig wie der aktuelle Tabellenstand mit inzwischen 14 (!) Punkten Rückstand auf den rettenden Strich. Erstaunlich, könnten böse Zungen meinen, dass Ärgera mit 14 Niederlagen aus 15 Spielen nicht schon früher Zerfallserscheinungen innerhalb der Mannschaft zeigte. Die zweiwöchige Pause kommt daher nicht ungelegen, um das angespannte Mannschaftsklima und das arg angeschlagene Selbstvertrauen etwas zu verbessern. be/mb

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