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Ulmiz genehmigt Kredit für Hochwasserschutz

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Autor: Hannes Währer

Ulmiz Die Gemeindeversammlung Ulmiz folgte am Donnerstag sämtlichen Anträgen des Gemeinderates. Das verabschiedete Budget 2009 sieht bei einem Aufwand von etwas über einer Million ein Defizit von rund 4500 Franken vor. Ohne Gegenstimmen genehmigten die Anwesenden auch die Investitionsrechnung mit einem Nettoaufwand von rund 106 000 Franken.

Abgesehen vom Friedhofsreglement, das hauptsächlich Neuheiten bezüglich der Benützung des neu geschaffenen Gemeinschaftsgrabs enthält, drehten sich sämtliche Traktanden um Investitionen. Beschlossen wurde die Einrichtung einer definitiven Abfallsammelstelle, ein Kredit für die Planung und Umsetzung einer Tempo-30-Zone beim Hübeliweg sowie eine Erweiterung des Trinkwassernetzes beim Steinerenweg.

Positive Vorabklärungen

Ebenfalls genehmigten die Stimmbürgerinnen und -bürger einen Planungskredit von 20 000 Franken für das Projekt des Wasserbauunternehmens (WBU) Bibera «Mittlerer Abschnitt» zum Hochwasserschutz. Die geologischen Abklärungen sowie Überprüfungen bezüglich einer ehemaligen Kehrichtdeponie seien positiv ausgefallen, erklärte Ammann Beat Aeberhard. Klar sei nun, dass der Erddamm für ein Rückhaltebecken beim Tannholz gebaut werden könne. Allerdings liege noch kein Entscheid darüber vor, wie hoch der Damm letztlich werde. Da für die Kosten der Schutzmassnahmen des WBU Bibera ein Verteilschlüssel nach dem Verursacher- und Nutzniesserprinzip angewendet werde, sei auch noch nicht bekannt, welche Kosten aus dem Projekt schlussendlich für Ulmiz entstehen würden.

Schwierige Finanzlage

Zum Schluss stellte Vize-Ammann Thomas Schweingruber den Finanzplan 2009 bis 2013 vor. Schweingruber präsentierte dabei vier mögliche Vorgehensvarianten mit Vor- und Nachteilen, um die angespannte Finanzlage zu bewältigen. Diese reichten vom rigiden Sparkurs über starke Fremdfinanzierung und Steuererhöhungen bis zu einer Mischvariante aus Steuererhöhungen und Fremdfinanzierung.

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