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Ulmiz prüft privaten Schülertransport

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Der Gemeinderat von Ulmiz muss eine Offerte für den Betrieb eines eigenen Schulbusses für den Transport der Schüler einholen, die in Murten die Orientierungsschule (OS) besuchen. Den Auftrag hat der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag von Eltern erhalten; diese wehren sich dagegen, dass die OS-Schülerinnen und -Schüler ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr mit speziellen Bussen in die OS gefahren werden, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen müssen (siehe FN vom 21. November). Man könne vielleicht mit Gempenach einen Schulbus betreiben, regten die anwesenden Eltern an. «So könnten die Kinder zu Hause Mittag essen», sagte eine Mutter.

 Der zuständige Gemeinderat Harald Reiter erklärte an der Versammlung den Schultransport-Entscheid, den der Verband der OS Region Murten letzte Woche gefällt hat. Mit dem Umsteigen von Schulbussen auf den ÖV will der Verband die Kosten senken. Mit der ÖV-Lösung könnten die Kosten für den Schultransport von jährlich 600 000 Franken auf 300 000 Franken gesenkt werden, erklärte Reiter, der die Gemeinde Ulmiz im OS-Verband vertritt. Die Schüler erhielten zudem das Abonnement von Frimobil. Die Eltern kritisierten, dass nicht sie als Direktbetroffene gefragt worden seien, sondern dass die OS-Verbandsgemeinden dies einfach beschlossen hätten.

Strassensanierung beginnt

Nicht nur der Schultransport gab an der Gemeindeversammlung von Ulmiz zu diskutieren, sondern auch die Strassen. Nächstes Jahr beginnen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Dorfstrasse. Im Frühling 2013 hat die Gemeindeversammlung dafür einen Kredit von 2,3 Millionen Franken bewilligt. Im nächsten Jahr wird das erste Teilstück der Strasse saniert, diese Arbeiten werden rund eine halbe Million Franken kosten. Die Dorfstrasse ist während der Sanierung gesperrt, der Verkehr wird über den Hübeliweg umgeleitet. «Es werden Ampeln aufgestellt, die Umleitung wird einspurig geführt», informierte Ammann Beat Aeberhard. Die Hübeliweg-Anwohner haben keine Freude daran: Es sei doch Wahnsinn, die Hauptverkehrsachse durch ein so kleines Gässchen umzuleiten, sagte ein Hübeliweg-Anwohner an der Versammlung. «Das ist nicht anders machbar», sagte Aeberhard. Mit Umleitungstafeln versuche man aber, den Schwerverkehr bereits in Gurmels umzuleiten.

 Aeberhard informierte an der Versammlung auch über den Stand der Dinge zum Thema Fusion. Ulmiz ist mit den Gemeinden Ried und Gempenach im Primarschulkreis ABGRU zusammengeschlossen. Die drei Gemeinden haben sich bis anhin nicht zum Thema Fusion geäussert. Sie wollten zuerst das neue kantonale Schulgesetz abwarten, in dem definiert wird, wie viele Klassen ein Schulkreis mindestens umfassen muss. Der Grosse Rat hat das Gesetz im September verabschiedet und die minimale Schulkreisgrösse auf acht Klassen festgelegt. ABGRU kann also mit seinen acht Klassen weiter bestehen. Im Frühling wollen die drei Gemeinden Ulmiz, Ried und Gempenach laut Aeberhard aufzeigen, wie es politisch weitergehen könnte: Zur Debatte stehen eine kleine Fusion innerhalb des Schulkreises oder eine grosse Fusion Richtung Kerzers oder Murten. Aeberhard mahnte aber: «Denkt dran, ‹Je grösser, desto billiger› stimmt nicht unbedingt.»

Das Budget und die Investitionsrechnung haben die 57 anwesenden Bürger einstimmig genehmigt. Das Budget sieht bei einem Aufwand von rund 1,3 Millionen Franken einen Überschuss von 1450 Franken vor. Die Investitionsrechnung liegt bei 615 500 Franken, wobei der grösste Teil der Investitionen in die Sanierung der Dorfstrassefliesst.

Natelempfang:

Ulmiz prüft Bau einer Antenne

W er in Ulmiz mit dem Natel telefonieren will, hat nicht immer Empfang: An manchen Orten bestehen Löcher in der Netzabdeckung. In absehbarer Zeit sollen die Ulmizer aber eine bessere Netzabdeckung haben, informierte Ammann Beat Aeberhard am Donnerstag. Experten der Swisscom und des Bundesamtes für Kommunikation seien vor Ort gewesen, so Aeberhard. Nun werde abgeklärt, welches der beste Standort für eine Natelantenne sei, und danach werde mit dem Grundeigentümer Kontakt aufgenommen, bevor die Gemeinde eine Baubewilligung beantrage. Der Wunsch nach einem verbesserten Natelempfang wurde an der letzten Gemeindeversammlung im Frühling geäussert. hs

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