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Um Dialog bemüht

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Untertitel: Gesamtarbeitsvertrag Verkaufspersonal

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Der Dialog zwischen den Sozialpartnern im Verkaufssektor ist seit der Volksabstimmung vom 18. Mai über die Öffnungszeiten der Tankstellen-Shops festgefahren. Der Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages für den gesamten Verkaufssektor sowie für das Personal der Shops, wie dies deren Besitzer wünschen, scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

Arbeitsfrieden stark gefährdet
– Staat als Vermittler

«Der Abbruch des Dialogs vom 9. Dezember zwischen der Freiburger Sektion des Autogewerbeverbandes der Schweiz und den Gewerkschaften stellt nur die jüngste Episode einer stetigen Verschlechterung des Verhältnisses zwischen den Sozialpartnern dar. Dies ist in den Augen des Staatsrates eine ernste Situation, die den Arbeitsfrieden stark gefährdet», hält die Freiburger Regierung in einer Mitteilung fest.

Sie ist in dieser angespannten Lage der Ansicht, dass der Staat die Rolle des Vermittlers zu übernehmen und den Sozialpartnern seine guten Dienste anzubieten hat. So ist es der Volkswirtschafts- sowie der Justiz- und Sicherheitsdirektion gelungen, ein erstes Treffen durchzuführen. Unter der Leitung der beiden Staatsräte Michel Pittet und Claude Grandjean hatten die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften an der Sitzung vom 17. Dezember Gelegenheit, ein Inventar ihrer Forderungen aufzustellen. Laut Staatsrat wurden auch Lösungsansätze angegangen, die es nun zu besprechen und zu vertiefen gelte.

Unterlagen für einen GA

«Wir werden den Arbeitgebern Unterlagen liefern, wie ein Gesamtarbeitsvertrag aussehen könnte», ergänzt Syna-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Ackermann. «Wir möchten, dass die Gewerkschaften in der heutigen Situation realistisch bleiben», sagt Christian Riesen, Präsident der Freiburger Detaillisten. Beide bestätigen aber gegenüber den FN ihre Gesprächsbereitschaft. Details seien an dieser Sitzung noch nicht besprochen worden.

Steiniger Weg

Nach dem ersten Treffen stellte der Staatsrat fest, dass die Sozialpartner bereit sind, den konstruktiven Dialog wieder auzunehmen, «auch wenn sich dies als ein steiniger Weg erweist». Ein zweites Treffen werde deshalb im Januar 2004 statffinden. Dieses sollte das gemeinsame Interesse an einer Sozialpartnerschaft bekräftigen», wie er schreibt. «Der Staatsrat vertritt die Meinung, dass ein Konflikt zwischen den Partnern für die Freiburger Wirtschaft ebenso schädlich ist wie für die Arbeitnehmer im Kanton. Er wird sich deshalb dafür einsetzen, dass die Sozialpartner den Dialog auf einer konstruktiven Basis wieder aufnehmen», hofft die Freiburge Regierung.

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