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Um zu überleben, muss das Sensler Museum schnellstmöglich grösser werden

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Autor: karin aebischer

Rückläufige Besucherzahlen und beschränkte finanzielle und personelle Ressourcen haben den Stiftungsrat veranlasst, eine Studie zur Ausrichtung und Zukunft des Sensler Museums in Auftrag zu geben. Am Freitag hat Patrick Cotting von der CCI Cotting Consulting AG den Strategiebericht den Medien vorgestellt. Dieser hält im Wesentlichen fest, dass der heutige Standort des Museums im Sigristenhaus in Tafers beibehalten und die Ausstellungsfläche von 250 m2 mindestens auf die Höhe des schweizerischen Durchschnitts von rund 370 m2 für regionale Museen vergrössert werden soll. «Das Sensler Museum hat viele Chancen und hat auch seine Daseinsberechtigung. Aber ohne Angebots- und Serviceerweiterung wird es die nächsten Jahre nicht überleben», betonte Patrick Cotting.

Patronat der Gemeinden

Nebst der Vergrösserung der Ausstellungsfläche stehen auch Sanierungsarbeiten an. Patrick Cotting schlägt dem Stiftungsrat vor, dass die 19 Gemeinden des Sensebezirks diese finanzieren sollten, ganz nach dem in der Studie erarbeiteten Leitbild «Das Museum der Sensler – Die Sensler für ihr Museum».

Mittels eines Jahrespatronates sollen die Gemeinden in Zukunft stärker in das Museumsgeschehen eingebunden werden. Überstorf, Heitenried, Tentlingen, Giffers und Tafers hätten sich bereits bereiterklärt, ein Jahrespatronat zu übernehmen. «Der Stiftungsrat begrüsst diese Idee», erklärte der ehemalige Stiftungsratspräsident Marius Zosso.

Neue Dauerausstellung

Ziviltrauungen im Sinne einer «Sensler Hochzeit», die jährliche Verleihung eines Künstlerpreises, eine Sensler Musik-Ecke, ein Märchengarten oder eine Antiquitätenbörse sind weitere Vorschläge von Seiten Cottings, um das Museum für die Bevölkerung attraktiver zu machen. Für ihn wie für den Stiftungsrat steht fest, dass die Erneuerung der Dauerausstellung prioritär zu behandeln ist.

Bekenntnis der Ammänner

In einer Umfrage, die Teil des 60-seitigen Berichtes ist, stuften die Sensler Gemeindepräsidentinnen und Ammänner die Existenz des Sensler Museums als wichtig bis sehr wichtig ein. Stiftungsratspräsident Beat Hayoz und Marius Zosso betonten, dass sie diese positive Rückmeldung als sehr wertvoll und massgebend betrachteten. «Den Worten müssen nun auch Taten folgen», hielt Zosso fest. Ohne die Unterstützung der Sensler Gemeinden sowie der Stifter (Gemeinde und Pfarrei Tafers, Deutschfreiburger Heimatkundeverein) könne das Museum die geplanten Neuerungen nicht umsetzen.

Bisher haben die Gemeinden das Museum mit zwei Franken pro Einwohner und Jahr unterstützt, Tafers mit Fr. 4,50. «Wir brauchen mehr finanzielle und personelle Ressourcen», so Beat Hayoz. Entsprechende Anträge zuhanden der Gemeinden und der Stifter habe der Stiftungsrat an seiner letzten Sitzung formuliert.

«Die Sanierungsarbeiten am Gebäude sollen möglichst rasch ausgeführt werden. Auch die Aufgabenzuteilung innerhalb des Stiftungsrates wird neu definiert», sagte Beat Hayoz zu den nächsten Schritten. Welche Massnahmen zur Ertragssteigerung zuerst realisiert würden, hänge von der Nachfolgeregelung für Marie-Anne Pinheiro-Fankhauser ab (siehe Kasten).

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