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Umbau geht in die nächste Runde

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Autor: Helene Soltermann

Das Grobkonzept für den Umbau des Spital Merlachs steht fest. Die zuständige Planungskommission hat es der Öffentlichkeit bereits im Juli vorgestellt. Die Umbaukosten werden auf 51 Millionen Franken geschätzt. Kanton und Gemeinden teilen sich die Kosten: Der Kanton bezahlt 28 Millionen, die Gemeinden des Seebezirks 23 Millionen Franken.

Jetzt sind Details gefragt

In diesem Herbst geht das Umbauprojekt in die nächste Runde. Die zuständige Planungskommission hat dafür ein Planerteam bestimmt, welches aus Architekten, Ingenieuren und anderen Fachkräften zusammengesetzt ist. Das Team wird in den kommenden Wochen bekannt, wie Markus Ith, Präsident des Gemeindeverbandes Gesundheitsnetz See (GNS), sagt. Die Aufgabe des Teams wird es sein, zum groben Kostenvoranschlag detaillierte Zahlen auszuarbeiten. Dafür müssen die Gemeinden den Planungskredit aufstocken (siehe Kasten). Detailliertere Zahlen zum Umbau sind nötig, damit das Projekt überhaupt dem Grossen Rat vorgelegt werden kann.

Kanton muss O. K. geben

«Wenn die Arbeiten nach Plan laufen, sollte das Projekt im Herbst 2011 vor den Grossen Rat kommen», schätzt Ith. Dass der Grosse Rat die 28 Millionen Franken für den Umbau bewilligt, ist absehbar. «Das Umbauprojekt entspricht voll und ganz der Spitalplanung des Kantons», sagt Ith. Auch SVP-Grossrat Werner Zürcher, der als Präsident des Vereins Akutversorgung Region See seit Beginn der Diskussionen für den Erhalt des Spitals kämpft, ist zuversichtlich. «Alle anderen Spitäler im Kanton haben ihren finanziellen Anteil bereits erhalten», sagt er. Der Kanton habe «etliche zehn Millionen Franken» ausgegeben. Somit werde er wohl auch die vorgesehenen 28 Millionen für das Spital Merlach bewilligen, glaubt Zürcher.

Entscheid an der Urne

Wenn der Grosse Rat grünes Licht für den Spitalumbau gibt, müssen auch noch die Gemeinden dem Projekt zustimmen. Dafür sorgen die Statuten des GNS: Beträge, die höher als 20 Millionen Franken sind, werden einem obligatorischen Finanzreferendum unterstellt. Weil der Spitalumbau die Gemeinden 23 Millionen Franken kostet, muss die Bevölkerung des Seebezirks dem Kredit somit an der Urne zustimmen. Werner Zürcher ist zuversichtlich, dass die Bevölkerung die Finanzierung bewilligt und der Umbau dann beginnen kann. «Wenn alles nach Plan läuft, sollte das Spital Merlach Ende 2015 umgebaut sein.»

Der Verein Akutversorgung Region See soll laut Zürcher auf jeden Fall bestehen bleiben, bis der Spitalumbau abgeschlossen ist. «Wir waren von Anfang an dabei. Wir verfolgen das Projekt, bis es fertig ist», sagt Zürcher.

Jedem Spital seinen Auftrag

Der Kanton Freiburg hat in seiner Spitalplanung den verschiedenen Spitalstandorten unterschiedliche Aufträge zugewiesen. In Merlach handelt es sich um die Bereiche 24-Stunden-Permanence, Akutabteilung für Innere Medizin, Geriatrie, Palliativpflege sowie Rehabilitation und Neurorehabilitation. Das Bettenangebot soll von 59 auf 72 Plätze erhöht werden.

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