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Umfahrungsstrasse Düdingen: bitte keine Alibiübung

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Umfahrungsstrasse Düdingen: bitte keine Alibiübung

An der Düdex wurde anhand von Projekttafeln die Umfahrungsstrasse von Düdingen präsentiert. Leider mussten Bewohner des St.-Johann-Quartiers und der Bonnstrasse feststellen, dass ihr Quartier auf den Plänen nicht existiert. Dadurch wurde den Besuchern ein falsches Bild vermittelt. Es sah nämlich so aus, als ob im besagten Gemeindegebiet niemand von der Umfahrung beeinträchtigt würde. Nach Interventionen einiger Besucher wurde der Plan durch Aufkleben der fehlenden Quartiere ergänzt und deutlich gemacht, dass sehr wohl auch Wohnquartiere durch den Bau der Umfahrungsstrasse betroffen wären. Ich habe Verständnis für die Bewohner im Zentrum von Düdingen. Aber die geplante Umfahrungsstrasse ist eine reine Alibi-Übung auf Kosten anderer Bewohner, insbesondere jener im Quartier an der Bonnstrasse und St. Johann, die ohnehin schon genug vom Lärm und Gestank der Autobahn und Industriezone belastet sind. Den Behörden scheint das egal zu sein. Das zusätzlich geplante Frischbetonwerk und letztlich auch eine Umfahrungsstrasse machen da nichts mehr aus. Wo aber ist da die von den Gemeindebehörden vielgepriesene Verbesserung der Lebensqualität der Düdinger?

Vergessen wir nicht: Zusätzliche Strassen erzeugen mehr Verkehr. Ich plädiere an die Behörden, auch der Umwelt zuliebe Velowege, Ortsbusse und generell den öffentlichen Verkehr mehr zu fördern und zu subventionieren (z. B. mit dem Geld für die Umfahrungsstrasse) und Park&Ride-Plätze an den Eingangsstrassen von Düdingen einzurichten. Dann sollten alle Verkehrsteilnehmenden ihr Verhalten überdenken. Alle können etwas beitragen, damit es weniger Verkehr gibt.

Autor: Ruth Luterbacher, Düdingen

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