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Umgeworfene Bäume: Beim Aufräumen droht Gefahr

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Autor: irmgard Lehmann

Freiburg Das Sturmtief Quinten vom 10. Februar hat auch im Kanton Freiburg viele Einzelbäume umgeworfen: rund 20 000 Kubikmeter (200 000 Kubikmeter sind es in der ganzen Schweiz).

Das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA) ruft nun die Waldbesitzerinnen und -besitzer auf, die Aufräumarbeiten möglichst bald in Angriff zu nehmen. Doch mit Vorsicht: Die Arbeit sei gefährlich.

Grossflächige Schäden sind glücklicherweise fast gänzlich ausgeblieben, schreibt das Amt. Und in den Voralpen seien weniger Schäden verursacht worden als im Flachland: «Die schwere Schneedecke und der gefrorene Boden haben die Stabilität erhöht», hält Vorsteher Walter Schwab fest.

Vorab im Sense- und Seebezirk

In einer Höhe von 800 Metern über Meer sind insbesondere im Sense- und im Seebezirk in fast allen Wäldern einzelne oder auch mehrere Bäume umgestürzt. Die liegen nun am Boden oder hängen in den Kronen anderer Bäume. Ein Grossteil dieser Schäden betrifft Wälder in Privatbesitz.

Nur Professionelle

Die Aufrüstung von Windfallholz sei besonders gefährlich, betont Walter Schwab. Diese Arbeit sollte nur ausüben, wer entsprechend ausgebildet ist und die nötige Ausrüstung dazu besitzt (u. a. Forstwarte).

Im vergangenen Jahr hätte es mehrere Todesfälle gegeben. «Es braucht besondere Kenntnisse, um hängen gebliebene Bäume auf den Boden zu bringen», sagt Schwab. Das WaldA weist auch darauf hin, dass es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist, im Wald alleine zu arbeiten.

Wie der Vorsteher sagt, werden die Weisungen nur etwa von der Hälfte der Waldbesitzer ernst genommen.

Borkenkäferbefall vermeiden

Der Zeitpunkt zum Aufrüsten sei dank dem langen Winter noch sehr günstig, betont Schwab. «Sollten die einzelnen Fichten liegen bleiben, würde dies eine grosse Borkenkäfergefahr bedeuten.» Befallene Fichten müssten dann in der Sommerzeit aufgerüstet (entrindet) werden, um eine Massenentwicklung des Käfers zu verhindern. Schwab: «Der Holzverkauf ist in dieser Zeit schwieriger und die Preise sind tiefer.» Andere Baumarten hingegen wie Buchen und Weisstannen können, wenn nötig, noch bis im Herbst liegen bleiben.

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