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Umzug über Umgang mit Ghüder ù Poscht

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Analysen der FastnächtlerInnen zu Entwicklungen des letzten Jahres in Murten und anderswo

Da sind doch gleichzeitig Fastnachts- und Skiferien! Die Schlössligeister aus Merlach haben sich etwas einfallen lassen, damit die nicht ganz so eingefleischten FastnächtlerInnen, die in diesen Tagen in den Bergen weilen, auf ihre Kosten kommen: Sie haben schnell eine Murtner Fernsehstation aufgebaut und gestern den Umzug in alle Wintersportorte live und lebendig übertragen.

Auf die ironischen und satirischen Umzugs-Sujets hat sich diesmal ganz besonders die Sonne gefreut: Sie strahlte wie selten zuvor. «Wegen dem schönen Wetter wollten wir schon absagen», liess der Speaker verlauten. Weil aber so viele Leute gekommen seien, habe sich die jubilierende Fastnachtsgesellschaft doch noch zugunsten des Umzugs entschieden.
50 Jahre ist die Fastnachtsgesellschaft jung. Die aktiven Kinderspielgruppen aus Murten und Umgebung – etwa auch die Picotins aus Murten und die Jufo aus Cordast – lassen annehmen, dass mit keinen Nachwuchsproblemen zu rechnen ist. Irgendwo stand zudem zu lesen:«Wir trainieren für die nächsten 50 Jahre.»

Expo.01: Murten machts möglich

Trotz Expo.02:In Murten findet die Expo im nächsten Jahr doch statt. M. machts möglich. Allerdings um einiges bodenständiger, urchiger, traditionsgebundener, als es Pipilotti und Co. vorschwebte. Einen Vorgeschmack gab gestern die Rüebelochclique – wobei der Vater des Gedankens in natura für sein Projekt warb. Weniger gesichert ist die Realisierung der Murtner Kinoträume. Der Sound von James Bond und Rocky war schon mal zu hören. Ob die (Konfetti-)Schützenhilfe der Galmizer Moosrugger eine moralische Unterstützung brachte, wurde nicht so klar, bestand doch das Wurfmaterial offensichtlich aus verarbeiteten Kino-Aktien. Die Kino-Initianten – gut getarnt – haben das Sujet jedenfalls genau beäugt.

Ghüder ù Päckli

Wenn man etwas nicht will, hat man zwei Möglichkeiten: Man wirfts in den Müll oder man schenkts weiter. Die Ringmurechutze und die Glögglifrösche haben gestern aber den vielen ZuschauerInnen aufgezeigt, dass beides so seine Tücken hat: dank dem Päckli-Gnusch der Poscht und der Ghüderpolitik der Stadtbehörden.

Da sollten Abfallsäcke – wie bei Post-Paketen gängig – gewogen werden, und Post-Pakete – nicht wie bei Abfallsäcken üblich – nur zugeklebt statt zugebunden werden… Aufgefahren sind die FastnächtlerInnen zur Illustration mit dem gelben Riesen und einem orangen Gefährt mit dem (Sack-)rat si Ghüderwaag.

Presse-Erzeugnisse und -Ergüsse

Die Presse hat es in Murten nicht leicht; hart ist sie an dieser Fastnacht drangekommen: Nachdem das Murtner Traditionsblatt in Berner Hände übergegangen ist, haben die Göggimöffe mit dem Möffenbieter kurzerhand eine eigene unabhängige Lokalzeitung für Stadt und Region Murten herausgegeben (die zudem gar am Sonntag erschien).

Aber nicht nur das Lokalblatt, auch seine grosse Berner Schwester bekam ihr Fett ab: In ihren Reihen befindet sich der bzw. die Füdlibürgerin. Merke: Journalisten müssen extrem aufpassen, was für Mist sie schreiben. Selbst wenn er in Murten nun doch nicht gewogen werden soll, droht Arges. Heute Abend ab 20 Uhr kann man erleben, warum Journalisten entweder über eine dicke (besser: feuerfeste) Haut verfügen oder aber den Job wechseln sollten.

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