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Unausgegorenes Experiment

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur Abstimmung über die Einheitskrankenkasse

 Verlust der tiefen Prämien für Kinder, Verlust der günstigen Prämien für Jugendliche, Verlust der Wahlfranchisen, Verlust der Hausarztmodelle–das sind nun also die «Errungenschaften», die uns eine Einheitskasse bringen würde. Dass es überhaupt ein staatsrechtliches Gutachten braucht, um den Initiativtext zu interpretieren, stellt den Initianten ein schlechtes Zeugnis aus. Die massiven negativen Konsequenzen hat man verschwiegen–oder dann wissen sie selbst nicht, was sie anrichten.

Eine Annahme dieser Initiative hätte schwerwiegende Folgen für alle Krankenversicherten. Die Versicherten wären den Prämienerhöhungen ohne Schutz ausgeliefert. Die Prämienanstiege müssten ohne Alternative akzeptiert werden. Eine Auswahl an verschiedenen Sparvarianten wie z. B. Hausarzt-Versicherung, HMO etc., würde es nicht mehr geben, weil nur noch eine einheitliche Prämie pro Kanton zulässig wäre.

Einen unnötigen Prämienschub würde auch der separate Druck und Versand der Policen auslösen. Diese müssten zusätzlich zu den Zusatzversicherungspolicen erstellt und verschickt werden. Für rund 40 Mio. Belege müssten die Leistungsansprüche zweimal geprüft werden durch zwei verschiedene Sachbearbeiter bei zwei verschiedenen Institutionen. Die Bürokratisierung wäre für die Kunden, Ärzte, Spitäler und Versicherungen gigantisch und für alle ohne irgendwelchen Mehrwert.

Heute hat jeder Versicherte, der mit seiner Krankenversicherung unzufrieden ist, die Möglichkeit, den Krankenversicherer für die Grundversicherung zu wechseln. Dies würde mit einer Einheitskasse wegfallen. Erfahrungsgemäss wird durch ein Monopol wie bei der Einheitskasse auch die Dienstleistungsqualität merklich reduziert, wenn nicht sogar dahinfallen. Die Krankenversicherer gewähren heute eine hohe Dienstleistungsqualität, damit sie ihre Kunden behalten können. Der freie Markt spielt hier eine wichtige Rolle. Rund 95 Prozent der Versicherten sind mit ihrem Versicherer zufrieden oder sehr zufrieden.

Unser Gesundheitswesen zählt qualitativ zu den weltweit besten und ist zudem praktisch schuldenfrei. Unsere Krankenversicherer haben Reserven und bezahlen unsere Ärzte und Spitäler pünktlich für ihre Leistungen. Warum sollen wir ein so hervorragendes System ändern, ohne zu wissen, wie die Neuerung umgesetzt werden soll?

Wir Stimmbürger hingegen wissen, was wir tun: Am 28. September NEIN sagen zu diesem unausgegorenen Experiment!

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