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Und was essen die Vegis in der Grillzeit?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nun riecht es wieder jeden Abend nach Holzfeuer und grilliertem Fleisch. Freunde laden zum Grillfest–und geraten in Verlegenheit, wenn auch eine Vegetarierin der Einladung folgt. Während die Fleischvertilger ob dem fein grillierten Stück Rind oder Schwein ins Schwärmen geraten, müssen sich die Vegis oft mit Chips und Salat begnügen. Einige Gastgeber sind schon fast innovativ und werfen ein gekauftes Gemüse-Spiesschen auf den Grill.

Dabei gäbe es viele–und unkomplizierte–vegetarische Rezepte, die nicht nur Fleisch-Abstinenzlern munden. Um schon nur beim Gemüse-Spiesschen zu bleiben: Die sind schnell selber zusammengesteckt und verdienen besseres als den üblichen Zucchetti-Peperoni-Champignons-Mix. Schon nur ein wenig Feta oder Halloumi und eine rote Zwiebel–in Achtel geschnitten–peppen das Spiesschen auf. Aber auch Auberginen, Kohlrabi und Fenchel eignen sich zum Grillieren.

Statt des Spiesschens eignen sich auch Gemüseschalen: Verschiedene Gemüse, in mundgerechte Würfel geschnitten und mit Salz, etwas Knoblauch und Olivenöl mariniert, werden innert fünf bis zehn Minuten auf dem Grill gar. Zur Zubereitung eignen sich Aluschalen–oder wiederverwertbare Grillschalen für das ökologische Gewissen. Im Gegensatz zum Fleisch braucht das Gemüse Schalen ohne Löcher, damit das Öl nicht abtropft. Auf diese Art lassen sich sogar Spargeln grillieren–ein Genuss!

Schnell zubereitet und doch raffiniert sind auch gefüllte Champignons: Die Stiele raus, Frischkäse rein, in eine geölte Form und fünf Minuten auf den Grill–schon ist eine Vegi-Mahlzeit oder eine Beilage zum Fleisch fertig. Auch Zucchetti lassen sich so bestens füllen. Wer mehr Zeit investieren mag, kann anstatt eines fertig gewürzten Frischkäses auch seine ganz spezielle Füllung zusammenstellen–aus Nature-Frischkäse, Zwiebel, Knoblauch und Kräutern; oder aus Quark, Feta und Kräutern. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer keine Aluschale hat, kann die gefüllte Zucchetti auch in Alupapier wickeln und so auf den Grill legen. Bei Tomaten empfiehlt sich dies, da sie schnell zerfallen. Auch das Nachtschattengewächs kann mit allen erdenklichen Füllungen ergänzt werden. Wer noch Reisreste im Kühlschrank hat, kann diese mit Frischkäse, Zwiebel und Kräutern vermischen und in die rote Kugel stecken.

Für Käse-Liebhaber eignet sich übrigens auch eine typisch schweizerische Spezialität: Raclettes schmelzen auf dem Grill genauso gut wie unter dem Elektro-Öfchen im Winter.

Sie sehen: Grillieren für Vegetarier ist gar nicht so kompliziert. Doch aufgepasst: Bereiten Sie genügend grosse Vegi-Portionen zu. Denn Sie werden sehen: Auch die eingefleischtesten Karnivoren legen sich gerne eine Gemüsebeilage aufs Teller. Vor allem, wenn sie vom Grill kommt.

Sommerzeit ist auchGrillzeit.In einer losen Serie gehen die FN Fragen rund um das Grillieren nach.

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