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Undifferenzierte Sichtweise

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«Sozialismus pur» Leserbrief in der FN-Ausgabe vom 14. November

 

 Dass Peter Reitze die Schweiz bei Annahme der 1:12-Initiative in die Nähe eines kommunistischen Staates rückt, zeugt von einem beträchtlichen Mass an Gleichmacherei und Undifferenziertheit. Heute verdient eine Raumpflegerin bis zu 200-mal weniger als andere Lohnbezüger, auch wenn sie die harte Arbeit kompetent und gewissenhaft verrichtet. Und nicht nur Manager gehen Risiken ein, auch Arbeiten von Hilfsarbeitern (zum Beispiel auf dem Bau oder beim Dachdecken) sind riskant und trotzdem krass unterbezahlt. Um das ungerecht zu finden, muss man nicht Kommunist sein.

Ausserdem: Bedeutet ein Lohnverhältnis von 1:12 schon Uniformität? Für Herrn Reitze, der sich an einer Relation 1:1000 orientiert, vielleicht schon.

Was die Ausführungen über die Lehrer mit der Sache zu tun haben, ist mir schleierhaft. Für persönliche Probleme mit (früheren) Lehrern gibt es (andere) Therapiemöglichkeiten. Und wenn Herr Reitze auf andere Lohnbezüger neidisch ist, soll er das nicht verallgemeinern und «extrapolieren». Wenn wir uns also bewusst sind, dass unsere Gesellschaft auf einem christlichen Fundament basiert, und uns ethischen Grundsätzen verpflichtet fühlen, sagen wir Ja zur 1:12-Initiative.

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