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Unerwartete Ausgaben für Schule

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Die Vorarbeiten für den grossen Um- und Ausbau haben beim Botzet-Schulhaus bereits begonnen.Bild Alain Wicht

Unerwartete Ausgaben für Schule

Autor: Nicole Jegerlehner

Ende August 2013 müssen alle Gemeinden im Kanton Freiburg das zweite Kindergartenjahr anbieten. Auch die Stadt Freiburg. Dazu müssen Schulhäuser aus- und umgebaut werden, da mehr Kinder erwartet werden. Freiburg erledigt diese Umbauarbeiten in letzter Minute. «Die Fristen sind sehr knapp», sagte Baudirektor Jean Bourgknecht (CVP) gestern vor den Medien.

740000 Franken mehr

Beim Schulhaus Botzet im Perollesquartier steigt der Zeitdruck nun noch einmal an: Bevor die beiden geplanten Pavillons mit vier Kindergartenzimmern, zwei Spezialzimmern, einem Lehrerzimmer und einem Büro für die Schulleitung gebaut werden können, müssen Leitungen, Kanalisation und Infrastruktur saniert werden. Dies bringt Zusatzkosten von 740000 Franken mit sich.

Dass Sanierungen in diesem Umfang nötig würden, sei nicht absehbar gewesen, sagte Bourgknecht. Doch sei es nun umso dringlicher, die Arbeiten an die Hand zu nehmen, um im Mai die Bauarbeiten für die Pavillons beginnen zu können. «Die 740000 Franken sind als Gesamtinvestition zu sehen», sagte Bourgknecht: Denn auch in den bestehenden Gebäuden werden Leitungen saniert und auf den neusten Stand gebracht. Zudem wird die Heizung erneuert: Das Botzet-Schulhaus soll ans Fernwärmenetz «Placad» angeschlossen werden.

Baukredit im April

Der Generalrat stimmt am Montag über den Kredit ab. Bereits im November hatte er Ja gesagt zu zwei Studienkrediten in der Höhe von insgesamt 1,38 Millionen Franken für diebeiden Bauprojekte der Botzet- und der Heitera-Schule. Im April wird der Gemeinderat die Baukredite für die Schulhäuser vorlegen. Bisher geht er von Kosten in der Höhe von sechs Millionen Franken für das Botzet-Schulhaus und von acht Millionen für die Heitera-Schule aus.

Gemeindeverband:Die Abstimmung im Generalrat Freiburg wird knapp ausfallen

Am nächsten Montagabend stimmt der Freiburger Generalrat unter anderem über die Statuten des Gemeindeverbands Saane ab: Die 36 Gemeinden des Saanebezirks möchten sich zum Gemeindeverband zusammenschliessen.

Gemeinderat dafür

Der Freiburger Gemeinderat spricht sich für die Annahme der Statuten aus. «Wir wollen eine Verbindung unter allen Gemeinden knüpfen, nicht nur unter den Agglo-Gemeinden», sagte Gemeinderätin Antoinette de Weck (FDP) gestern vor den Medien. Und Syndic Pierre-Alain Clément (SP) sprach von Solidarität und gemeinsamen Projekten im ganzen Bezirk.

Die Vorlage wird im Generalrat jedoch umstritten sein. Zwar stehen die Grünen und die FDP hinter der Vorlage; zusammen haben sie 20 Sitze inne. Doch hat die SP – mit 24 Sitzen die grösste Fraktion im Stadtparlament – die Stimmfreigabe beschlossen. «Eine Mehrheit wird sich der Stimme enthalten oder dagegen stimmen», sagt Fraktionspräsident Laurent Moschini den FN. Viele SP-Mitglieder fänden, die Statuten gingen zu wenig weit.

Die mit 19 Sitzen zweitgrösste Fraktion, die CVP, «unterstützt die Vorlage im Prinzip», sagt Fraktionspräsident Claude Schenker. «Wir sind uns aber nicht ganz einig.» Und so könnten sich etliche CVP-Räte der Stimme enthalten oder gegen die Statuten stimmen.

Bei der SVP sagt «die Mehrheit, wenn nicht alle» der neun Fraktionsmitglieder laut Pierre Marchioni Nein. Das Abstimmungsresultat wird also sehr knapp ausfallen: Es wird vor allem darauf ankommen, ob viele der Unzufriedenen Nein sagen – oder sich nur der Stimme enthalten.njb

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