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Ungeschlagen an die Tabellenspitze

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Als einziges NLA-Team hat Tafers-Freiburg alle seine Spiele gewonnen. Der 5:3-Triumph am Samstag beim Rekordmeister St. Gallen-Appenzell und der 6:2-Heimerfolg tags darauf gegen Zürich waren die Siege drei und vier in der laufenden Meisterschaft. Damit hat sich die Union regelrecht an die Tabellenspitze katapultiert: Bereits komfortable vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger Argovia. «Wir haben gewusst, dass wir stärker sind als letzte Saison. Aber dass wir gleich alle Spiele gewinnen und so souverän die Tabelle anführen, das durften wir nicht erwartet», freut sich Coach Oliver Schaller. Zwei Umstände sind beim aktuellen Höhenflug besonders erfreulich: Gegen die stärksten Gegner hat Tafers-Freiburg bereits gespielt. Und die Union hat jeweils gewonnen, obwohl die Gegner ihre besten Kräfte aufgeboten hatten. «Besser können die anderen nicht aufstellen», sagt Schaller.

Premiere für Schaller/Schmid

Am Samstag in der Ostschweiz hatte Tafers-Freiburg spielerisch nicht den besten Tag erwischt. «Mental und kämpferisch waren wir aber sehr gut und haben das wettgemacht», stellte der Coach nach dem 5:3-Erfolg fest.

St. Gallen musste zwar ohne Nationalspieler Dominik Bütikofer auskommen, mit Mochamad Rehan Diaz, Althof Baariq und seiner Ehefrau Linda Mutiara Pertiwi stand aber das spielstarke Ausländertrio aus Indonesien in corpore im Einsatz. Diaz, der seine zweite Saison für die Ostschweizer absolviert, diese Saison aber die ganze Woche in Trogen wohnt und alle Trainings mit seinem Team absolviert, holte für sein Team einen Einzel- und einen Doppelsieg. Auch Pertiwi gelang an der Seite von Nationalspielerin Jenjira Stadelmann ein Sieg. Die anderen fünf Spiele wurden aber allesamt eine Beute von Tafers-Freiburg, wobei auch das zweite Männerdoppel seinen ersten Saisonsieg feiern konnte. Anders als in der ersten Doppelrunde trat die Union an diesem Wochenende aber mit Roger Schmid anstelle des Engländers Alex Lane als Partner von Benedikt Schaller an. «Wenn möglich wollen wir mit unseren Spielern antreten statt mit Ausländern», erklärt Oliver Schaller den Spielerwechsel. «Wenn die Spieler gut drauf sind, ein klares Commitment zum Leistungssport abgeben und gut trainieren, dann sollen sie ihre Chance erhalten. Roger hat sie verdient und gepackt.»

Gut möglich, dass Roger Schmid und Benedikt Schaller auch weiterhin das zweite Doppel bilden und Alex Lane somit nur ein Einzel bestreitet. «Wir haben das mit Alex besprochen», sagt Coach Oliver Schaller. «Als Nummer eins hat er meist harte Spiele zu bewältigen. Es ist durchaus sinnvoll, wenn er sich auf sein Einzel konzentrieren kann.»

Erste Niederlage seit über einem Jahr

Auf den 5:3-Sieg in St. Gallen liess Tafers-Freiburg tags da­rauf ein 6:2 gegen Zürich folgen. Ein hoher und schöner Sieg, der eigentlich noch deutlicher hätte ausfallen und der Union vier anstatt nur drei Mannschaftspunkte hätte einbringen können. Doch ausgerechnet in diesem Spiel kassierte das Freiburger Mixed Céline Burkart/Oliver Schaller seine erste gemeinsame Niederlage im Dress der Union – nach über einem Jahr ohne Niederlage. Gegen Iris Tabeling/Titon Gustaman verloren sie den fünften und entscheidenden Satz mit 5:11. «Seit wir nicht mehr in der Nationalmannschaft sind, trainieren wir weniger. Das merken wir schon ein bisschen», erklärt Schaller. «Es ist ungewohnt für mich, wenn ich mit meinem Angriff nicht mehr durchkomme. Sie haben aber auch sehr gut verteidigt und ihrerseits sehr viel Druck gemacht.» Im Entscheidungssatz agierten Burkart/Schaller etwas zu ungeduldig und versuchten zu oft, den Punkt zu erzwingen.

Neben dem Mixed verloren auch Benedikt Schaller/Roger Schmid, die ihren Doppelexploit vom Vortag nicht wiederholen konnten. Dafür konnte Tafers-Freiburg zum zweiten Mal in dieser Saison alle vier Einzelpartien gewinnen. Von ihren insgesamt acht Einzeln gewann die Union am Wochenende sieben – es ist eine Erfolgsquote, wie man sie in der letzten Saison nie erreicht hat und die mitentscheidend dafür ist, dass die Freiburger momentan so erfolgreich unterwegs sind. «Letztes Jahr waren wir auf vier, fünf Positionen gut besetzt. Immer wenn wir eines dieser Spiele verloren haben, wurde es eng», erklärt Headcoach Schaller. «Diese Saison sind wir auf jeder Position konkurrenzfähig. Das macht uns so stark.»

Telegramme

Tafers-Freiburg – Zürich 6:2 (21:11)

Männer. Einzel: Alex Lane – Ditlev Jaeger-Holm 12:10, 5:11, 11:4, 6:11, 14:12. Sam Parsons – Soen Rimmer 11:6, 11:6, 11:9. Andrin Wäfler – Yul Schmid 11:8, 11:4, 9:11, 11:8. Doppel: Oliver Schaller/Parsons – Titon Gustaman/Andrew Dabeka 8:11, 11:9, 11:8, 11:6. Roger Schmid/Benedikt Schaller – Jaeger-Holm/Andreas Zbinden 9:11, 11:8, 9:11, 5:11. Frauen. Einzel: Nicole Schaller – Nadia Fankhauser 11:7, 11:5, 11:5. Doppel: N. Schaller/Céline Burkart – Iris Tabeling/Fankhauser 11:7, 11:5, 9:11, 11:8. Mixed: Burkart/O. Schaller – Tabeling/Gustaman 11:2, 8:11, 13:11, 10:12, 5:11.

St. Gallen-Appenzell – ­Tafers-Freiburg 3:5 (15:20)

Männer. Einzel: Mochamad Rehan Diaz – Alex Lane 11:7, 9:11, 11:3, 9:11, 11:7. Dominik Tripet – Sam Parsons 4:11, 4:11, 6:11. Nils Harzenmoser – Andrin Wäfler 5:11, 14:12, 5:11, 13:11, 9:11. Doppel: Rehan Diaz/Thomas Heiniger – Parsons/Oliver Schaller 14:12, 8:11, 6:11, 11:5, 11:8. Althof Baariq/Harzenmoser – Benedikt Schaller/Roger Schmid 6:11, 11:9, 9:11, 6:11. Frauen. Einzel: Jenjira Stadelmann – Nicole Schaller 11:13, 6:11, 12:10, 11:3, 9:11. Doppel: Linda Mutiara Pertiwi/Stadelmann – Céline Burkart/N. Schaller 8:11, 11:9, 11:8, 11:7. Mixed: Mutiara Pertiwi/Baariq – Burkart/O. Schaller 12:14, 11:6, 7:11, 11:13.

NLA. 3. Runde: Lausanne – La Chaux- de-Fonds 3:5. St. Zürich – Argovia 5:3. Yverdon-les-Bains – Uzwil 6:2. 4. Runde: La Chaux-de-Fonds – Yverdon-les-Bains 4:4. Uzwil – Lausanne 4:4. Argovia – St. Gallen-Appenzell 2:6. Rangliste (je 4 Spiele): 1. Tafers-Freiburg 12 (23:9). 2. Argovia 9 (18:14). 3. La Chaux-de-Fonds 9 (16:16). 4. St. Gallen-Appenzell 8 (17:15). 5. Zürich 8 (15:17). 6. Yverdon 7 (15:17). 7. Uzwil 6 (12:20). 8. Lausanne 5 (12:20).

Die nächsten Spiele: Union Tafers-Freiburg – Team Argovia Sa. 9.11. Uzwil – Union Tafers-Freiburg So. 10.11.

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