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Ungewohnte Sehenswürdigkeiten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Während die letzten Vorbereitungen für das Bollwerk-Festival auf Hochtouren laufen, lässt Freiburg Tourismus zwei Projekte des letztjährigen Festivals weiterleben: eine ungewohnte Rundfahrt mit dem Touristenzug und eine Führung durch das Pérollesquartier mit Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft (siehe auch FN vom 27. Mai).

Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bollwerk-Festivals stehe im Zeichen einer «nachhaltigen kulturellen und touristischen Entwicklung», sagte Nicolas Zapf, Direktor von Freiburg Tourismus. «Moderner Tourismus muss überraschend, emotional und originell sein», so Zapf. Die beiden Bollwerk-Projekte entsprächen dem voll und ganz.

Tourismus einmal anders

Im einen Projekt führt Alexander Hana den Touristenzug «Tschu-Tschu» auf Abwege: Die zugleich lehrreiche und unterhaltsame Rundfahrt mit zweisprachigem Kommentar führt für einmal nicht an den historischen Sehenswürdigkeiten Freiburgs vorbei, sondern macht etwa einen Friedhof, Einkaufszentren oder eine Kaserne zu touristischen Attraktionen. Der Rundgang «Gestern, Heute, Morgen» wurde von Robert Walker konzipiert und ist eine Art Zeitreise im Pérollesquartier: Die Besucher erfahren, wie sich das Quartier in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und wie es inskünftig aussehen könnte. Die Erklärungen werden ergänzt durch dreidimensionale Bilder im «Stereo-Viewer».

Beide Projekte befassen sich mit modernen Stadtteilen, die sich rasant entwickeln. Alexander Hana und Robert Walker mussten ihre Führungen im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht anpassen, weil sich in der kurzen Zeit schon wieder einiges verändert hat.

Kreatives Stadtmarketing

Beide Angebote stünden für eine Offenheit, die es heute sowohl in der Kultur als auch im Tourismus brauche, sagte Markus Baumer, Kulturdelegierter von Stadt und Region Freiburg. «Während die Stadt und die Agglomeration allmählich die Bedeutung des Stadtmarketings entdecken, ist das Bollwerk-Festival bereits mittendrin.»

Die Zusammenarbeit von Freiburg Tourismus und Bollwerk-Festival werde sicher in irgendeiner Form weitergeführt, sagte Nicolas Zapf. Ob mit den beiden aktuellen oder anderen Projekten, werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Auch Sally de Kunst, Direktorin des Festivals, zeigte sich diesbezüglich offen, auch wenn für sie nach wie vor die künstlerische Autonomie im Vordergrund stehe.

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