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Unglückliche Bullen knapp geschlagen

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Autor: Stefan Meuwly

EishockeySpiele zwischen Düdingen und Lausanne waren in der Vergangenheit stets sehr ausgeglichen und hart umkämpft. Das Resultat aus dem Hinspiel (1:0 für Lausanne) hat denn auch schon Symbolcharakter. Auch das Aufeinandertreffen in Düdingen sollte wieder einer dieser Abnützungskämpfe werden. Es waren die Gäste, die den besseren Start verzeichneten. Nach gerade mal 24 Sekunden stand Villard alleine vor Goalie Buchs, konnte diesen aber nicht überlisten. Lausanne überzeugte in der Startphase mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff und sorgte so immer wieder für Gefahr.

Schafer früh in der Kabine

Für grosse Aufregung sorgte dann eine Szene aus der 17. Spielminute. Sturmtank Schafer schickte Lausannes Moser mit einem harten, aber absolut regelkonformen Check ins Land der Träume. Schiri Massy, als Aktiver selber kein Kind von Traurigkeit, zeigte zunächst keine Strafe an, entschied sich dann doch anders und schickte Schafer zur Überraschung aller in die Kabine. Ein Entscheid, welcher auch bei Bulls-Trainer Weibel für Zorn sorgte: «Das Einsteigen meines Spielers war absolut fair. Mit diesem Fehlentscheid wurden wir klar benachteiligt.»

Düdingen spielte im anschliessenden Boxplay aber clever und überstand diese brenzlige Phase ohne Gegentreffer. In der Folge glich sich das Spielgeschehen immer mehr aus. Beide Teams agierten aus einer gesicherten Defensive, verzeichneten aber regelmässig gute Abschlussmöglichkeiten. Die besten für Düdingen vergaben Thalmann (23.) und Rückkehrer Fontana (38.).

Unglücklicher Gegentreffer

Es dauerte bis zur 44. Minute, ehe es einem Spieler gelang, den Bann zu brechen. Nach einem schnellen Konter schoss Topskorer Stastny das 0:1 für die Gäste; ein in seiner Entstehung sehr unglücklicher Gegentreffer, wie der erneut starke Bulls-Goalie Buchs bestätigte: «Stastny spielt mir den Puck von hinter dem Tor an den Schlittschuh. Im Nachfassen rutschte er mir leider über die Linie.» Trotz grossem Engagement gelang es den Senslern nicht mehr, diesen Rückstand aufzuholen. Die Angriffsversuche verpufften entweder im Abwehrdispositiv der Waadtländer oder wurden vom sicheren Hüter Thuillard gestoppt. Für die endgültige Entscheidung sorgte Villard mit einem Ablenker in den Schlussminuten. Trainer Weibel fand aber trotz der Niederlage lobende Worte für sein Team: «Wir haben gut gespielt, vermochten aber die Chancen nicht zu nutzen. Wir haben dennoch eine gute Stimmung in der Mannschaft und werden uns nun intensiv mit dem Derby gegen Bulle beschäftigen.»

Düdingen Bulls – Star Lausanne 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

Eishalle SenSee. 218 Zuschauer.

SR: Didier Massy (Rohrer, Dubois)

Tore: 44. Stastny 0:1, 56. Villard (Schneider; Ausschluss Fasel) 0:2

Strafen: 6-mal 2 Minuten plus 5 Minuten Spieldauer (Schafer) gegen Düdingen. 8-mal 2 Minuten gegen Lausanne.

Düdingen: Buchs; Rigolet, Jamusci; Mottet, Dorthe; Duc, Bührer; Roggo; Bürgy, Brügger, Thalmann; Schafer, Piemontesi, Fasel; Faretti, Fontana, Herren; La Spina;

Star Lausanne: Thuillard; S. Duc, Schneider; De la Praz, Moser; Aubert, Lussier; Kohli, Villard, M. Duc; Killen, Stastny, Fuerbringer; Zorzenon, Zufferey, Milliet; Brossard;

Bemerkungen: Bulls komplett; beste Spieler: Buchs und Thuillard.

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