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«Uni 3» – ja, aber nur Mini-Variante

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Seniorenuniversität soll in die Universität integriert werden

Dies geht aus einem Bericht des Staatsrates hervor, welchen er aufgrund eines überwiesenen Postulates der Sensler Grossräte Beat Vonlanthen (cvp, St. Antoni) und Nicolas Bürgisser (csp, St. Ursen) ausgearbeitet hat. Darin anerkennt er die Vorteile, welche die Schaffung einer Seniorenuniversität für den Kanton Freiburg darstellt. Deshalb schlägt er vor, im Leistungsvertrag, den der Staat mit der Volkhochschule Freiburg abgeschlossen hat, eine Klausel hinzuzufügen. Darin will er in Verbindung mit der Universität Freiburg den Aufbau eines neuen Sektors «Seniorenuniversität» fordern. «Das Kursangebot soll-te einem akademischen Qualitätsniveau entsprechen und die Kurszeiten den Bedürfnissen der Senioren angepasst werden», schreibt der Staatsrat in seinem Bericht weiter.

Kostenintensive Lösung vermeiden

Mit dieser Lösung will die Freiburger Regierung die älteren Menschen mit Bildungsdrang in Kursen integrieren, die auch von anderen Altersgruppen besucht werden. «Damit kann die Schaffung einer sowohl bezüglich Material wie bezüglich Anstellung von Personal kostenintensiven neuen Struktur vermieden werden. Sie ermöglicht eine optimale Verwendung bereits bestehender Strukturen und bietet eine reelle Synergie zwischen den verschiedenen betroffenen Institutionen», verteidigt der Staatsrat sein Modell einer Seniorenuniversität.

In der Tat will der Staatsrat nicht viel Geld für die «Uni 3» ausgeben. Der Staat gewährt bereits heute jährlich maximal 140000 Franken an die Volkshochschule. «Mit einer zusätzlichen Bildungsaufgabe für die «Uni 3» sollte dieser Staatsbeitrag um etwa 20000 Franken erhöht werden, womit die mit neuen Aufgaben verbundenen zusätzlichen Verwaltungskosten gedeckt werden könnten», lässt der Staatsrat verlauten.

Es gibt schon ein Bildungsangebot
für ältere Menschen

Die Freiburger Regierung ruft in ihrem Bericht auch in Erinnerung, dass den älteren Menschen bereits ein beachtliches Bildungsangebot zur Verfügung steht. So weist sie u.a. auf die Kurse der Pro Senectute oder anderer Privatschulen hin. Pensionierte könnten ausserdem an der Universität Freiburg als Hörerinnen und Hörer Kurse belegen. Die Anzahl wöchentlicher Kursstunden sei nicht begrenzt.

«Auch die Volkshochschule bietet eine Anzahl Kurse für Senioren an. Durch eine Vereinbarung mit der Uni Freiburg unterstützt die Alma mater die Volkshochschule bei deren Sektion «Uni 3». Zudem wurde eine Verbindungsgruppe geschaffen, die beauftragt ist, Informationen über das Kursangebot und über akademische Veranstaltungen zu verbreiten und sicherzustellen, dass die Durchführung von speziell für Senioren organisierten Vorträgen und Kursen unterstützt.» Mit diesen Worten gibt der Staatsrat zu verstehen, dass in Sachen Seniorenbildung schon einiges getan wird.

Gegen Ghettoisierung

Wenn der Staatsrat sich nicht für die Schaffung einer eigenständigen Seniorenuniversität ausspricht, so auch deshalb, weil selbst Seniorenverbände bei einer solchen Lösung eine Ghettoisierung befürchten und daher eine Integration in eine Bildungsstätte bevorzugen. Die Freiburger Regierung gibt zudem bekannt, dass die Universität ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bereits signalisiert hat. Und auch die Freiburger Fachhochschulen seien von Fall zu Fall mit Anbietern von Kursen für Senioren zur Zusammenarbeit bereit.

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