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Uni Freiburg forscht über dem Kilimandscharo

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Freiburg Ein Forschungsteam der Uni Freiburg wird in den kommenden zwei Wochen vulkanische und glaziologische Untersuchungen über dem Kilimandscharo durchführen. Tansania hat am Dienstag die entsprechende Erlaubnis erteilt.

Gletscherrückgang

«Es werden mit einer Infrarotkamera Fotos vom Gletscher gemacht», sagt Cédric Botter, Mitarbeiter der Forschungsgruppe für vulkanische Aerosole am Departement für Geowissenschaften. Daraus liessen sich unter anderem Rückschlüsse auf die Vulkanaktivität ziehen. Der Gletscher am Kilimandscharo sei in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Die glaziologischen Untersuchungen sollen allgemein Ergebnisse zur Klimaveränderung liefern.

«Ein weiterer Teil des Projekts sind Messungen zu den Feinpartikeln, sogenannte Aerosole, in der Luft über dem Vulkan», sagt Cédric Botter. Diese Resultate würden an Klimatologen weitergegeben. Man werde versuchen herauszufinden, ob diese Partikel den Treibhauseffekt begünstigen oder abschwächen. «Solche Forschungen sind wichtig, da sie helfen, den natürlichen Treibhauseffekt zu verstehen.» Daraus könnten auch Rückschlüsse auf den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt gezogen werden.

Ganz nah dran

Laut Mitteilung der Uni eignet sich ein Ballon ideal für die geplanten Forschungen. So könne nahe an den Vulkan herangeflogen werden. «Es kann tatsächlich die Luft über dem Vulkan entnommen werden», fügt Botter an. Bei Messungen auf dem Vulkan seien häufig auch noch Partikel von der Erdoberfläche in der Luft.

Das Forschungsteam der Uni Freiburg arbeitet mit der Ballon Team AG in Lugano zusammen. An Bord der Ballons werden sich zwei Piloten, zwei Wissenschaftler, ein Filmemacher und eine Journalistin befinden. Das Team wird gemäss Botter in den nächsten Tagen abheben. mr

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