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Uni lockt neu mit «Bilingue plus»

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Uni lockt neu mit «Bilingue plus»

Neuartiges zweisprachiges Programm an der Universität Freiburg

Das Programm «Bilingue plus» soll eine Ergänzung des zweisprachigen Rechtsstudiums darstellen. Dadurch sollen die Berufschancen von Freiburger Juristen verbessert werden und die Uni ein neues Markenzeichen bekommen.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Die Universität Freiburg ist seit ihrer Gründung zweisprachig und kann auf eine grosse Erfahrung in der zweisprachigen Ausbildung aufbauen. Wer einen bestimmten Anteil an Lehrveranstaltungen in der anderen Sprache absolviert hat, erhält hier ein Abschlussdiplom mit dem Vermerk «zweisprachiges Studium». Durchschnittlich wählten zwei von fünf Studierenden der Rechtswissenschaften in Freiburg in den vergangenen Jahren diesen zweisprachigen Weg.

Bessere Berufschancen durch
Fähigkeit des Brückenschlagens

Wer in diesem Herbst an der Universität Freiburg ein Rechtsstudium beginnt, kann sich parallel zur juristischen Ausbildung solide, berufsbezogene Kenntnisse der zweiten Landessprache und einen fundierten Einblick in die entsprechende Kultur aneignen. «Bilingue plus» soll eine anspruchsvolle Ergänzung des bewährten zweisprachigen Rechtsstudiums sein.

Uni-Abgänger sollen optimal für die beruflichen Herausforderungen in einem zweisprachigen Umfeld gerüstet werden. «Absolventen mit überdurchschnittlichen Kenntnissen in einer zweiten Sprache und Kultur haben bessere Berufschancen», betonte Rektor Urs Altermatt und fügt hinzu: «Solche Leute sind fähig Brücken zu schlagen, und das ist für ein Land wie die Schweiz und darüber hinaus von enormer Bedeutung.»
Die Ziele des neuen Programms sind bewusst hoch gesteckt. Sie sollen aber ohne eine Verlängerung des Studiums erreicht werden können. Die Studierenden müssen während vier Jahren im Schnitt mit einem zusätzlichen Aufwand von acht Stunden pro Woche rechnen, sagte Professorin Alexandra Rumo Jungo vom Departement für Privatrecht. Der Aufwand werde vor allem auf Masterstufe grösser.

Parallel zum Studium besuchen sie in einer kleinen Gruppe von 15 bis 20 Studierenden einen intensiven Fach-Sprachkurs für die jeweiligen Finessen. Hinzu kommen Vorlesungen in Geschichte, Politologie und weiteren Fächern sowie eine Reihe spezieller Veranstaltungen mit Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik.

«Wir wollen die einzigartige Situation Freiburgs in der Schweiz und Europa ausnützen», sagte Rektor Altermatt. Das Markenzeichen «bilingue» müsse man herausarbeiten. Das sei wichtig für gute Studierende, wecke aber auch Verständnis für den zweisprachigen Kanton. Dies habe er in seinem Legislaturprogramm angekündigt, sagte Altermatt.

Eignungstest und
Beratungsgespräch

Über die Zulassung zum Programm «Bilingue plus» entscheiden ein Eignungstest und ein persönliches Beratungsgespräch. An den Kosten der Zusatzausbildung beteiligen sich die Teilnehmenden mit 500 Franken pro Semester. Der Betrag sei gemessen an den Tarifen für spezialisierte Sprachkurse bescheiden und decke den Aufwand der Universität nicht, heisst es in der Medienmitteilung des Pressedienstes der Uni. Laut Altermatt sind für die Finanzierung Gespräche mit einem privaten Sponsoren im Gang, um die Staatskasse nicht zusätzlich zu belasten.

Vorerst können Studienanfänger in der Rechtswissenschaft vom neuen Programm profitieren. Eine Ausdehnung auf weitere Fächer ist gemäss Altermatt vorgesehen. «Jetzt wollen wir erst einmal Erfahrungen sammeln.»

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