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Uni-Rektorin muss ums Amt kämpfen

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In der 129-jährigen Geschichte der Universität Freiburg ist es noch nie vorgekommen, dass eine amtierende Rektorin oder ein amtierender Rektor abgewählt wurde. Doch jetzt droht der Rektorin Astrid Epiney Konkurrenz. Die Dekanin der Philosophischen Fakultät, Bernadette Charlier Pasquier, tritt nämlich als Gegenkandidatin an.

Die Gründe und Fronten bleiben intransparent. Hört man sich bei den Professoren um, so will niemand offiziell Stellung nehmen. Es geht auch nicht um Geistes- versus Naturwissenschaften. Ein zentraler Vorwurf, den Bernadette Charlier geltend macht, ist derjenige, dass die Kommunika­tion zwischen dem Rektorat und den Dekanaten mangelhaft sei. Drei der übrigen Dekane stellten dies allerdings auf Anfrage hin in Abrede.

Um Fakultäten besorgt

Die 61-jährige Herausforderin Bernadette Charlier Pasquier bemängelt ein Silo- Denken an der Universität, die zentralistisch geführt werde. Die Fakultäten wüssten kaum, was die jeweils anderen machten. Wenn dann noch der Zugang zu Entscheidungsprozessen der Gesamt-Universität eingeschränkt sei, werde es für die Fakultäten schwierig, ihre Verantwortung für Forschung und Lehre wahrzunehmen.

«Sehr enge Kooperation»

Astrid Epiney sieht der Wahl relativ gelassen entgegen, wie sie im Interview verriet. Sie spricht von einer «sehr engen Kooperation» zwischen dem Rektorat und den Dekanaten. «Ich bin bereit, mich weiterhin für die Universität einzusetzen», sagt Epiney.

Formell gewählt wird die neue Uni-Rektorin erst am 25.  April vom Senat, doch der Wahlvorschlag der Plenarversammlung vom 11. April gilt in aller Regel als verbindlich. Die Wahl durch den Senat ist bis anhin immer eine reine Formsache gewesen.

jcg/uh

Berichte Seiten 2 und 3

«Ich bin bereit, mich weiterhin für die Universität einzusetzen.»

Astrid Epiney

Rektorin Universität Freiburg

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