Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Uni-Semestergebühren sollen steigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gibt der Staatsrat sein Einverständnis, steigen die Semestergebühren an der Universität Freiburg im nächsten Herbstsemester an. «Das Rektorat hat Ende September nach gründlicher Analyse beschlossen, dem Staatsrat einen Antrag für eine Erhöhung der Semestergebühren einzureichen», sagte Rektorin Astrid Epiney gestern auf Anfrage der FN. Als Grund nennt sie die Entwicklungsziele der Universität. Diese könne die Uni ohne zusätzliche Einnahmen nicht erreichen. «Trotz einer substanziellen Erhöhung des Kantonsbeitrags ans Budget der Universität Freiburg», so Epiney. Zurzeit zahlt der Kanton pro Jahr rund 90 Millionen Franken an die Uni. Bis ins Jahr 2022 ist gemäss Astrid Epiney ein jährlicher Betrag von ungefähr 110 Millionen Franken vorgesehen. Das bei einem Gesamtbudget der Universität von zurzeit knapp 210 Millionen Franken.

Vor allem die Betreuungsverhältnisse für die Studierenden seien teilweise kritisch, sagt die Rektorin. Es fehle an wissenschaftlichen Mitarbeitern. Mit den zusätzlichen Einnahmen sollen auch neue Angebote geschaffen und die Dienstleistungen für die Studierenden ausgebaut werden. «Wir können uns keinen Stillstand leisten.» Und bei den Studiengebühren sei noch etwas Luft nach oben. Denn im Vergleich mit anderen Schweizer Unis liege Freiburg mit 655 Franken unter dem Durchschnitt der an den meisten Universitäten praktizierten Gebühren. In Basel zum Beispiel liegen die Gebühren zurzeit bei 850 Franken, in Luzern bei 810 Franken, im Tessin bei 2000 Franken. In der Westschweiz hingegen sind sie tiefer: In Lausanne betragen sie 580 Franken, in Genf 500 Franken.

Petition gestartet

Die Studierendenschaft der Uni Freiburg (Agef) hat für heute Abend zu einer Medienorientierung zum Thema eingeladen und eine Petition lanciert. Ihr bereiten die Konsequenzen der geplanten Erhöhung Sorgen. «Sie würde einige Studenten in eine schwierige finanzielle Lage bringen, einige sogar in eine unhaltbare», teilt die Agef mit. Sie fordert den Staatsrat dazu auf, die Erhöhung nicht zu beschliessen, dafür die finanzielle Hilfe für Studierende im Kanton Freiburg zu überprüfen. Denn diese sei ungenügend. Die Petition hatten gestern Abend online schon über 3000 Personen unterschrieben. 

Der Facebook-Post als Aufruf an die Studierenden: 

 

Sie habe Kenntnis von der Petition, sagt Astrid Epiney. «Wir sind im Austausch mit der Agef.» Das Rektorat hat die Studierendenschaft am 10. Oktober über die geplante Erhöhung und ihre Gründe informiert. Bevor das Rektorat den Antrag einreicht, soll gemäss Epiney der Austausch mit den diversen Körperschaften der Universität Freiburg stattfinden, auch im Hinblick auf mögliche Ausgleichsmassnahmen.

Hier geht’s zur Online-Petition.

Mehr zum Thema