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Unia gegen Ausnahmen bei Öffnungszeiten

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Die Gewerkschaft Unia wehrt sich gegen längere Geschäftsöffnungszeiten in der Freiburger Innenstadt. Sie wolle noch diese Woche einen Rekurs beim Oberamtmann des Saanebezirks einreichen, bestätigte Unia-Regionalsekretär Armand Jaquier eine Meldung der Zeitung «La Liberté».

Der Gemeinderat Freiburg erlaubt auf Ersuchen des Freiburgischen Verbands des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungen (Afcas), dass die Geschäfte an drei Samstagen bis 17 Uhr offenbleiben dürfen: am 7. Dezember anlässlich des Nikolausumzugs sowie am 14. und am 21. Dezember anlässlich des Weihnachtsmarkts in der Romontgasse und vor dem Theater Equilibre.

Weihnachtsmarkt kein Fest

Für den Rekurs gebe es mehrere Gründe, erklärte Armand Jaquier. Erstens habe das Volk erst kürzlich wieder längere Ladenöffnungszeiten an Samstagen abgelehnt. Zweitens erlaube das Handelsgesetz zwar Abweichungen. Doch das Bundesgericht habe in seinem letzten Urteil deutlich gemacht, dass der Weihnachtsmarkt in Freiburg kein Volksfest sei und darum keine Ausnahmeregelung möglich sei. «Der Weihnachtsmarkt verfolgt rein ökonomische Ziele.» Ob der Rekurs auch den St.-Nikolaus-Tag einschliessen werde, sei noch offen, sagte Jaquier weiter. «Grundsätzlich gibt es keinen Grund für längere Öffnungszeiten an St. Nikolaus. Da sind die Leute am Umzug und nicht in den Geschäften. Der Umzug dient nur als Vorwand.» Die Unia will keine aufschiebende Wirkung für seine Beschwerde beantragen. «Wir hoffen, dass der Oberamtmann das Urteil noch vor dem 7. Dezember fällt.» Zudem gehe es der Gewerkschaft auch darum, für die Zukunft klare Verhältnisse zu schaffen.

Die Unia wehrte sich dieses Jahr vor Bundesgericht bereits erfolgreich gegen einen verkaufsoffenen Samstag an Mariä Empfängnis, der ebenfalls mit dem Weihnachtsmarkt begründet worden war.

rsa

 

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